Ludwigshafen läßt Lahr im Schlussprint stehen
Zum vorletzten Spieltag der Vorrunde waren die Frauen von PSV Ludwigshafen zu Gast im Lahrer Kegelzentrum.
In der Startpaarung hatte die sonst so zuverlässig spielende Brigitte Weimert mit 413 Kegeln nicht ihren besten Tag und auch ihre Mitspielerin Sinha Benz musste sich mit 415 Kegeln zufrieden geben. Auf Ludwigshafer Seite spielten Birgit Dubniczky 406 und Tanja Röther 456 Kegel. Mit nunmehr 34 Kegeln Rückstand für die Lahrer Frauen ging es in die Mittelpaarung. Waltraud Becher (425) und Melanie Mutschler (414) konnten gegen Gertrud Hofer (445) und Ingrid Kreutzer (391) lediglich drei Kegel gutmachen, sodass die Lahrer Schlusspaarung mit 31 Kegeln Rückstand ins Rennen ging.
Die an diesem Tag stärksten Lahrer Spielerinnen begannen in den ersten 50 Wurf furios mit 233 Kegeln von Elvira Maier und 243 Kegeln von Silke Oßwald. Auf Ludwigshafer Seite spielte Arifa Brendel 206 und Kirsten Neber 211. Damit war nicht nur der Rückstand aufgeholt, sondern die Lahrer Frauen gingen nun mit 28 Kegeln Vorsprung in die letzten 50 Wurf. Aber die Ludwigshafer Frauen wollten sich noch nicht geschlagen geben und Arifa Brendel brannte mit einer Neuner- und Achterserie ein wahres Feuerwerk ab (170 V), 239 Kegel die letzten 50 Wurf. Auch Kirsten Neber spielte 227 Kegel in den letzten 50 Wurf. Auf Lahrer Seite spielte Elvira Maier 210 und Silke Oßwald 205 Kegel.
Damit hatte sich das Blatt nochmal gewendet und es zeigte sich wieder einmal, dass erst zum Schluss abgerechnet wird.Nun gilt es für die Lahrer Frauen, im letzten Vorrundenspiel zuhause gegen das Schlusslicht Spaichingen die wichtigen Punkte zum Klassenerhalt zu sichern.
Klaus Maier