Kampf um die Meisterschaft der 2. Bundesliga Nord der Frauen bleibt offen – Walldorf war doch nicht der erwartete leichte Gegner
Am vorletzten Spieltag musste der Tabellenführer aus Kelsterbach beim Nachbarn und Tabellenschlusslicht in Walldorf antreten. Das Spiel entwickelte sich spannender als erwartet und als die Tabellensituation erahnen ließ. In der Startpaarung spielten Beate Krug 420 Kegel und Marion Neu 439 Kegel und schickten somit die Mittelachse mit einem Plus von mageren 4 Kegeln ins Rennen.
Mit Höhen und Tiefen präsentierten sich hier alle 4 Spielerinnen, so dass Katia Adams mit 407 Kegeln und Beate Krüger (399 Kegel) 16 Gute an ihre Schlussspielerinnen übergaben. Hier spielte Walldorf im ersten Durchgang stark auf und Heike Krause, wie auch Silke Baumann mussten Kegel abgeben und wechselten mit einem Minus von 13 Kegeln auf die letzte Bahn. Dort bewiesen beide Nervenstärke und zeigten ihr Können. Am Ende blieb das Zählwerk bei Heike Krause bei 448 Kegeln und der Tagesbesten Silke Baumann bei 475 Kegeln (Abr. 173/ 0 FW) stehen und die Begegnung endete mit einem Plus von 49 Kegeln zu Gunsten der Kelsterbacher Frauen.
Da der Tabellenzweite Großostheim sein Heimspiel ebenfalls gewonnen hat, bleibt es an der Tabellenspitze spannend bis zum letzten Spieltag.
Kelsterbach hat es am nächsten Sonntag ab 13.00 Uhr beim Heimspiel gegen Miesau-Brücken selbst in der Hand und kann bei einem Sieg den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga klarmachen. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Fans und lautstarke Unterstützung.
Jutta Körner