Derby mit eigenen Gesetzen – Großostheimer sind die Unterlegenen
Dass Derbys immer eigene Gesetze haben, bewies einmal mehr die Partie zwischen Obernburg und Großostheim. „Da wir zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften hatten, hatten wir uns eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet“, kommentiert Yvonne Köhler. Der Spielverlauf sollte sich aber wesentlich anders darstellen. So ging Obernburg dank einer souveränen Silke Bobrich (459 Kegel) und dem nervenstarken Youngster Sophia Kopp (432 Kegel) mit 31 Zählern nur leicht in Führung, was über sechs Bahnen schnell verspielt sein kann. Großostheim zeigte im Schlusstrio aber Nerven und kam nicht mehr heran.
Joachim Hock (Kegelfreunde Obernburg): „Wir haben einerseits die Personalsorgen von Großostheim genutzt und andererseits unsere alten Stärken wieder aufgenommen. Derbys sind aber immer etwas Besonderes.“
Astrid Herger