Hart erkämpfter Sieg beim Aufsteiger – Mörfelden brachte die konstantere Leistung auf die Bahnen
Nur fünf Zähler gaben die Laufacherinnen in der Startpaarung an den Tabellenzweiten aus Mörfelden ab. „Wir waren alle wahnsinnig nervös“, erklärt Nicole Ziewitz. So reduzierte die Mittelpaarung der Gastgeberinnen die zwischenzeitlichen 70 Miesen wieder auf 36, eindeutig absetzen konnte sich aber niemand. Auch die Schlussphase sollte weiterhin Spitz auf Knopf laufen, als Laufach wieder acht Zähler an sich brachte, aber ohne entscheidenden Durchbruch. So mussten sie diese Parte mit 28 Kegeln verloren geben.
Nicole Ziewitz (FC Laufach): „Ich habe höchsten Respekt vor unseren Schlussspielerinnen, die trotz allem die Nerven behalten haben. Es war ein spannendes Spiel, in dem alle extrem gekämpft haben. Mörfelden war einfach konstanter.“
Astrid Herger
KV Aschaffenburg
Am 15. Spieltag der Saison 2015/2016 war die erste Mannschaft des KSC 73 Mörfelden auswärts, auf den unbekannten Bahnen, in Laufach gefordert. Hans-Otto Keßler musste die Mannschaft auf Grund einiger Verletzungssorgen ordentlich durcheinander mischen, sodass Kristin Koch zusammen mit Nicole Lorenz das Startpaar bildete. Kristin Koch zeigte von einer Grippe geschwächt mit 466 Kegeln eine sehr gute Leistung und konnte gegen Jacqueline Hasenstab 13 Kegel gut machen. Nicole Lorenz kam auf gute 454 Kegel, musste Laufach`s Beste, Melanie Waedt (467 Kegel), allerdings mit 13 Kegeln ziehen lassen.
In der Mitte musste an diesem Wochenende das eigentliche Paradeschlussduo Sonja Lehr und Alina Dollheimer auf die Bahnen, um dem Schlussduo einen möglichst großen Vorsprung mit auf die Bahnen zu geben. Mit 445 Kegeln für Sonja Lehr und 451 Kegel für Alina Dollheimer zeigten beide Spielerinnen nicht ganz ihr Können, konnten aber dennoch gemeinsam 31 Kegel gut machen.
Das neugebildete Schlussduo Christina Williamson und Ricarda Keßler mussten nun den knappen 36 Kegel-Vorsprung mit allen Kräften verteidigen. Christina Williamson konnte mit Knieproblemen 423 Kegel erzielen und musste Nicole Lebert nur mit einem Kegel ziehen lassen. Ricarda Keßler fand nach acht Wochen Verletzungspause auf der ersten Bahn nicht gut in ihr Spiel, steigerte sich dann aber auf der zweiten Bahn und konnte ordentliche 430 Kegel erzielen. Ihre Gegenspielerin Vanessa Horn musste auch sie mit nur sieben Kegeln ziehen lassen.
So konnte der KSC 73 Mörfelden in einem nicht hochklassigen, aber spannenden Spiel den Sieg erringen und steht weiter punktgleich mit Plankstadt an der Tabellenspitze. Nach der Pause am Faschingswochenende kommt es am 14.02.2016 zum Auswärtsspiel bei den Kegelfreunden Obernburg. Spielbeginn dort ist um 13:00 Uhr.
Alina Dollheimer
KSC 73 Mörfelden