Auch in Frammersbach kein Siegesglück – Die Punkteentführung gelang nicht
Den starken Auftakt von Elena Stenger (489 Kegel) und Janine Disint (466 Kegel) parierten die gastierenden Gerolsheimerinnen Lisa Köhler (483 Kegel) und Dana Schmitt (483 Kegel) ebenbürtig und verbuchten die ersten elf Zähler für sich. Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt dann deutlich, als die Frammersbacherinnen Christiane Kirsch (468 Kegel) und Barbara Sauer (446 Kegel) die Partie weiterhin auf diesem hohem Niveau hielten. Mit einem Polster von 82 Guten konterten auch im Schlussdrittel Cecille Väthjunker (452 Kegel) und Tina Hartmann (470 Kegel) die anspruchsvollen Angriffe der Badenerinnen. Mit dem fünften Sieg in Folge setzen die Mainspessarterinnen ihren Aufwärtstrend fort und erobern erstmals einen Medaillenplatz.
Christiane Kirsch und Tina Hartmann (KSC Frammersbach): „Anfangs wollten wir einfach zu viel, weil wir wussten, dass die Bahnen besser geworden sind. Mittlerweile sind wir wesentlich lockerer geworden und wissen um unsere Stärken. Mit diesem guten Kader können wir auch Ausfälle kompensieren, wie aktuell Kerstin Schachner.“
Astrid Herger
KV Aschaffenburg
Am 15. Spieltag traten die Frauen vom TuS Gerolsheim ihre Reise zum Auswärtsspiel beim KSC Frammersbach an. Mit der positiven Stimmung des vergangenen Spiels wollte man es in Frammersbach ähnlich gut machen, um die Punkte aus dem Spessart zu entführen.
Das Startpaar bildeten wie gewohnt Lisa Köhler und Dana Schmitt. Beide kamen auf den ergiebigen Bahnen gut ins Spiel und bestätigten ihre gute Form der letzten Woche. Mit zweimal 483 Kegel, was zugleich neue persönliche Bestleistung von Lisa Köhler war, konnten die beiden einen Vorsprung von elf Kegeln an das Mittelpaar übergeben.
Dort gingen wie schon in der vergangenen Woche Bianka Wittur und Tanja Schmitt an den Start. Beide starteten verhalten, da sich vor allem Bianka Wittur im Abräumen aber noch steigern konnte und zugleich die Gegnerinnen auf der ersten Bahn ebenfalls Kegel stehen ließen, musste man sich nur mit einem geringen Rückstand abfinden. Tanja Schmitt fand auch auf der zweiten Bahn nicht zu ihrem Spiel und blieb am Ende bei 405 Kegeln hängen. Bianka Wittur hatte auf der zweiten Bahn vermehrt mit Rückenproblemen zu kämpfen, die letztlich ein besseres Resultat verhinderten, sodass für sie am Ende 416 Kegel auf der Anzeige standen. Damit wuchs der Rückstand auf 82 Kegel an.
Nun sollte es das Schlusspaar – Michaela Biebinger und Tina Wagner – noch einmal spannend machen. Am Ende standen mit 464 (Michaela Biebinger) und 478 Kegeln (Tina Wagner) zwei gute Ergebnisse zu Buche.
Damit konnten im Schlusspaar zwar nochmal 20 Kegel gutgemacht werden, zum erhofften Sieg reichte es aber gegen eine geschlossene Mannschaftsleistung auf Seiten der Frammersbacherinnen nicht.
Lisa Köhler
TuS Gerolsheim