Deutsche Vizemeisterschaft trotz Verlustpunkte gesichert – Mörfelden konnte gegen die heimstarken Karlsruherinnen nicht gewinnen
Am vergangenen Sonntag reisten die Frauen des KSC73 Mörfelden zu den heimstarken Gästen Germania Karlsruhe. Da nicht nur die dortige Anlage, sondern auch die Gegner nicht zu unterschätzen sind, ging man mit dem nötigen Respekt in die Partie. Trainer Hans Otto Kessler sorgte darüber hinaus in der Aufstellung für eine kleine Überraschung und brachte Manuela Horst ins Spiel, die 2011 ihre letzte Kugel aktiv für den Verein spielte.
Die Partie eröffneten Christina Williamson und Nicole Lorenz. Beide freundeten sich erst auf der zweiten Bahn mit der Anlage an und erspielten am Ende 448 und 452 Kegel. Leider reichten die Ergebnisse nicht aus, die Gegnerinnen in Schach zu halten. So musste man sich mit einem Rückstand von 52 Kegeln geschlagen geben.
Manuela Horst und Kristin Koch sollten die Partie nun drehen. Die durchwachsenen Leistungen der Spielerinnen zogen sich jedoch weiter wie ein roter Faden durch die Mannschaft. Manuela Horst, der man die Nervosität etwas ansah, erspielte 438 Kegel, Kristin Koch kam auf 435 Kegel. Die Gegnerinnen nutzten dies aus und weiteten ihren Vorsprung auf 101 Kegel aus.
Zwar konnte das Schlusspaar Sonja Lehr und Alina Dollheimer bereits des Öfteren für eine kleine Sensation in dieser Saison sorgen, jedoch war die Aufgabe den Rückstand wieder aufzuholen doch schwierig gewesen, zumal die Gegnerinnen selbst nicht locker ließen. Sonja Lehr spielte eine starke zweite Bahn. Ihr Zähler blieb bei 472 Kegeln stehen. Auch auf Alina Dollheimer war wie immer Verlass. Sie erspielte trotz Sturz auf der ersten Bahn den Tagesbestwert von 497 Kegel.
Aufgrund der sehr geschlossenen und am Bahnrekord kratzenden Mannschaftsleistung von Germania Karlsruhe musste man sich am Ende mit 2825:2742 jedoch geschlagen geben.
Da die direkte Konkurrenz aus Plankstadt dagegen erneut erfolgreich war, wurde der Kampf um den Titel vorzeitig entschieden und die Frauen des KSC73 Mörfelden können ins letzte Spiel der Saison am kommenden Sonntag mit der Gewissheit der Deutschen Vizemeisterschaft locker aufspielen.
Christina Williamson