Favorit wurde seiner Rolle gerecht – Gute Leistungen reichten den Sandhausenerinnen nicht
Mit einer sehr kompakten starken Mannschaftsleistung bezwangen die Gasteberinnen aus Karlsruhe die Gäste aus Sandhausen mühelos, auch wenn diese ihre Saisonbestleistung ablieferten.
Sibylle Vogt und Alexandra Plaul begannen ihren ersten Durchgang noch recht verhalten mit 222 bzw. 215 Kegeln. Im Folgedurchgang allerdings steigerten sie sich deutlich und beendeten ihr Spiel mit 465 bzw. 460 Kegeln. Da konnte nur Gudrun Schuck mit 453 Kegeln dagegen halten, indes Katja Bender (426 Kegel) nicht an diese Leistung herankam, was auch ihrer ersten Bahn unter 200 Kegel geschuldet war.
Die Karlsruher Mittelachse machte anschließend genau da weiter wo ihre Kameradinnen zuvor aufgehört hatten. Birgit Klein brachte es auf 468 Kegel, während ihre Gegnerin Sarah Neuert Kampfgeist bewies, indem sie nach 196 Zähler zur Halbzeit, ihr Endergebnis noch auf 446 Kegel hochschraubte. Nadine Lösch setzte ihrer Gegenspielerin Franziska Stock (431 Kegel), die ihre beiden Durchgänge recht ausgeglichen darbot ebenfalls noch einmal 466 Kegeln entgegen. Inzwischen lagen die Karlsruherinnen damit bereits mit ganzen 103 Zählern vorn.
Da konnte auch das stark aufspielende Schlusspaar der Sandhäuserinnen mit Martina Hubele (453 Kegel) und Gudrun Sauter (470 Kegel) nichts mehr ausrichten, da Nina Raileanu mit 464 Kegeln und Manuela Özdal mit 476 Kegeln mehr als souverän verteidigten.
Wie schon im letzten Heimspiel gewann jede Spielerin aus Karlsruhe ihr Duell und der Favorit dieser Partie wurde seiner Rolle gerecht. So müssen die Frauen von BW Sandhausen trotz toller Leistung weiter auf ihren ersten Erfolg auswärts in dieser Saison warten. Germania Karlsruhe derweil verteidigt weiter ihren mittlerweile schon sehr lange innehabenden dritten Rang.
Sibylle Vogt (Germania Karlsruhe): „Wir haben uns die Punkte verdient mit solch geschlossener Mannschaftsleistung. Nichtsdestotrotz hat Sandhausen sehr gut mitgehalten, vor allem mit guten Ergebnissen ins Räumen.“
Gudrun Sauter (BW Sandhausen): „Für uns ist es mal wieder ein super Ergebnis, muss ich sagen. Wir können damit sicher zufrieden sein“
Olaf Berger