Den Hauch der Chance genutzt – Obernburg verliert das Derby in Frammersbach
„Wir hatten nicht gedacht, gegen Obernburg eine Chance zu haben“, so Tina Hartmann zum Lokalderby auf eigener Anlage – es sollte anders kommen. Nachdem die Obernburger Startachse Bianca Schneider (480 Kegel) und Julia Hock (498 Kegel) die Fallträchtigkeit der Frammersbacher Bahnen nutzen und mit 43 Zählern in Front zogen, zog die Mittelpaarung der Mainspessarterinnen nach. Nicht zuletzt Barbara Sauer (494 Kegel) zeigte nach ihrer Babypause ihre gute Form und brachte den Gastgeberinnen 86 Zähler aufs Habenkonto. Dieses Polster sollte vorentscheidend sein, da die heimische Schlussachse die gewohnt gefährliche Elke Matheis (462 Kegel) und Ute Hock (472 Kegel) in Schach hielten. Hierbei konnte Tina Hartmann (492/348 V) ihr Ergebnis der Vorwoche fast bestätigen.
Tina Hartmann (Mannschaftssprecherin KSC Frammersbach): „Wir wussten, dass 40 Gute nicht wirklich viel sind. Aber es ist toll, dass der Knoten endlich geplatzt ist und wir gezeigt haben, dass wir es noch können.“
Joachim Hock (Betreuer Kegelfreunde Obernburg): „Wir sind dem Rückstand, den wir in der Mittelachse liegen gelassen haben, hinterhergelaufen. Nachdem wir die letzten drei Auswärtsspiele in den Sand gesetzt haben, fehlt uns die Ausgeglichenheit, so dass die Winterpause ganz gut tut.“
Astrid Herger