SKC Germania Karlsruhe überwintert auf Platz drei der Tabelle – Falkeneck Riederwald steht in der Abstiegszone
Die Frauen des SKC Germania Karlsruhe durften sich nach einer Durstrecke von drei Niederlagen in Folge am letzten Spieltag des Jahres über einen Sieg freuen. Und diesen Sieg tüteten die Gastgeberinnen sehr früh ein.
Auch wenn im Startpaar der Karlsruherinnen Sibylle Vogt schon das dann am Ende leistungsschwächste Ergebnis des Favoriten mit 446 Kegel zeigte, so spielte dieser dennoch einen klaren Vorsprung von 114 Kegeln heraus. Grund dafür war auf der einen Seite die herausragende Leistung von Alexandra Plaul mit 503 Kegeln und auf der anderen Seite die Zurückhaltung der Gäste. Minka Esser offerierte große Probleme im Abräumen und brachte es lediglich auf 411 Kegel, ihre Mitspielerin Doreen Betz steuerte gerademal 418 Kegel bei.
Im folgenden Mittelpaar zeigten Ulrike Latka (438 Kegel) und vor allem Laura Wenzel (452 Kegel) im ersten Durchgang, dass man sich noch nicht geschlagen geben wollte und kämpften sich wieder etwas heran. Nach dem Wechsel jedoch gewannen die Gastgeberinnen in Person von Birgit Klein (454 Kegel) und Nadine Lösch (456 Kegel) die Oberhand und bauten letzten Endes die Führung sogar weiter aus. Alles in allem war die Partie an diesem Punkt bereits gelaufen.
Dessen ungeachtet wurden hier noch weitere gute Ergebnisse von beiden Lagern gezeigt. Nina Raileanu mit 472 Kegeln und Manuela Özdal mit 462 Kegeln packten, auf die bis dahin ohnehin schon komfortable Führung, noch ein paar Zähler drauf. Ihre Gegnerinnen Sandra Bonarius und Tanja Müller allerdings präsentierten sich mit jeweils 458 Kegeln ebenso gut. Bemerkenswert in diesem Spiel, dass es keiner Spielerin auf Seiten Riederwalds gelang, ihrer Konkurrentin zumindest einen Kegel abzutrotzen.
Der SKC Germania bleibt somit nachfolgend auf Platz drei und überwintert etwas sorgenfreier als Falkeneck Riederwald, das weiterhin in der Abstiegszone steht.
Olaf Berger