Mit weißer Weste ins neue Jahr – Gerolsheim konnte am Ende nichts mehr entgegensetzen
Zum letzten Spieltag vor der Winterpause begrüßten die Frauen des KSC73 Mörfelden den derzeit Tabellenletzten aus TUS Gerolsheim. Da man auf heimischen Bahnen jedoch bereits die eine oder andere Überraschung erlebte, wollte man den Gegner keinesfalls unterschätzen.
An der Aufstellung der Mannschaft wurde erneut nichts verändert, so dass mit Ricarda Keßler, Nicole Lorenz und Kristin Koch die Partie wie gewohnt eröffnet wurde. Ricarda Keßler hatte verletzungsbedingt schwer mit sich und der Bahn zu hadern, kämpfte sich jedoch am Ende auf 425 Kegel. Auch Kristin Koch hatte Schwierigkeiten ihr Spiel zu finden. Ihr Zähler blieb jedoch bei soliden 446 Kegeln stehen. Nicole Lorenz dagegen spielte von vorn herein frei auf und absolvierte mit grandiosen 521 Kegeln ihr derzeit bestes Spiel der Saison. Durch die geschlossene Leistung konnte der KSC im Start bereits ein Plus von 88 Kegeln herausspielen.
Für das Schlusstrio Christina Williamson, Sonja Lehr und Alina Dollheimer hieß es damit, den Vorsprung sicher nach Hause zu bringen. Christina Williamson kam mit zwei ausgeglichen Bahnen auf gute 452 Kegel. Sonja Lehr und Alina Dollheimer spielten wie gewohnt sehr zuverlässig und belohnten sich mit 485 Kegeln und 486 Kegeln am Ende selbst. Der erneut sehr kompakten Mörfeldener Mannschaftsleistung konnten die Spielerinnen aus Gerolsheim am Ende nichts mehr entgegensetzen. Somit konnten sich die Frauen aus Mörfelden einen weiteren wichtigen und letztendlich deutlichen Sieg mit 2815:2699 sichern.
Der KSC73 Mörfelden verabschiedet sich damit mit einer weißen Weste in die wohlverdiente Winterpause. Weiter geht es im nächsten Jahr mit dem bisher wohl wichtigsten Spiel. Am Sonntag, den 17.01.2016 sind die Akteurinnen aus Mörfelden zu Gast bei den direkten Verfolgerinnen aus Plankstadt, die für Ihre überragende Heimstärke bekannt sind.
Christina Williamson