Enttäuschende Niederlage im dritten Heimspiel – Zum Schluss wurde es nochmal eng
Am vierten Spieltag empfingen die Frauen des TuS Gerolsheim die Aufsteigerinnen des KSC Frammersbach. Am Ende musste man sich mit einem enttäuschenden Ergebnis knapp geschlagen geben.
Bereits im Startpaar lief es alles andere als nach Plan. Die immer noch nicht fitte Lisa Köhler (391 Kegel) erwischte einen rabenschwarzen Tag und fand nicht ins Spiel. Gemeinsam mit Tina Wagner (451 Kegel) konnte sie gegen konstant spielende Frammersbacherinnen nicht viel ausrichten. Die beiden übergaben einen Rückstand von 66 Kegel an das Mittelpaar. Hier rückte Manuela Drescher für die verletzte Sabine Beutel ins Team und absolvierte ihr erstes Bundesliga-Spiel im Trikot des TuS Gerolsheim. Mit einem Ergebnis von 372 Kegel war sicherlich noch Luft nach oben. Da die Gegnerinnen im Mitteldurchgang aber ebenfalls patzten und Tanja Schmitt (441 Kegel) eine solide Leistung zeigte, wuchs der Rückstand nur gering auf 83 Kegel an. Das Gerolsheimer Schlusspaar Michaela Biebinger (470 Kegel) und Dana Schmitt (476 Kegel) verloren trotz des hohen Rückstandes nicht den Mut und machten es am Ende sogar nochmal spannend. Vor allem das letzte Abräumen hatte es in sich, hier allein machten die beiden 45 Kegel gut. Leider reichte es am Ende trotzdem nicht mehr zum erhofften Sieg. Mit dem Gesamtergebnis blieb man weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Lisa Köhler
Mit eher wenig Aussicht auf Erfolg reisten die Frammersbacherinnen nach Gerolsheim und erlebten ihre eigene Überraschung. Die starke Startachse Elena Stenger (456 Kegel) und Christiane Kirsch (452) bescherten den Gästen die ersten 66 Kegel fürs Habenkonto. Und auch die Mittelachse mit Christin Kudjer (445) legte nochmals 17 Kegel dazu, so dass das Schlusspaar ein ansprechendes Polster zur Verfügung hatte. Gegen dieses rannten Michaela Biebinger (470) und Dana Schmitt (476) erfolgreich an, so dass die Partie spannend bis zum Schluss blieb – mit dem erfolgreicheren Ausgang für den KSC Frammersbach. Damit verbessern sich die Mainspessarterinnen auf einen sicheren Mittelfeldrang.
Mannschaftssprecherin Tina Hartmann: „Es hat sich heute gezeigt, dass ein Spiel mit ca. 70 Guten noch lange nicht rum ist - es hätte keine zehn Wurf länger dauern dürfen. Wir sind locker hingefahren und haben heute zwei Punkte geholt, mit denen wir nicht gerechnet hatten.“
Astrid Herger