Knappe Niederlage für Karlsruhe – Drei „500er“ im Spiel
Die Plankstädterinnen setzen auch beim Tabellendritten in Karlsruhe ihre beeindruckende Serie fort. Für die Heimmannschaft indes hagelte es bereits die dritte Niederlage in Folge. Und die war diesmal denkbar knapp. Die Gäste setzten sich zu Beginn dank einer bärenstarken Leistung von Yvonne Schränkler (514 Kegel) im zweiten Durchgang mit 282 Kegeln gleich mal mit 63 Zählern ab. Ihre Gegnerin Alexandra Plaul (449 Kegel) hielt da nur auf der ersten Bahn mit. Im anderen Duell egalisierten sich Sibylle Vogt (456 Kegel) und Jessica Foos (454 Kegel) nahezu.
Den zweiten 500er des Nachmittages steuerte dann die Plankstädterin Stefanie Blach mit ihren 511 Kegeln bei. Einen größeren Vorsprung der Gäste verhinderte allerdings das Ergebnis ihrer Mitspielerin Petra Deininger (413 Kegel), der einfach an diesem Tag nichts gelingen wollte. Auf Seiten der Gastgeberinnen sah das etwas ausgeglichener aus: Birgit Klein (466 Kegel) und Nadine Lösch (456 Kegel) gaben deshalb nur 2 Zähler ab.
Jetzt begann der spannende nervenzerreißende Teil des Spiels: Marion Glück musste auf der ersten Bahn mit 225 Kegeln einer sehr gut aufgelegten Nina Raileanu mit 268 Kegeln ihren Respekt zollen. Auf der anderen Seite hatte Manuela Özdal mit 223 Kegeln gegen Sabrina Amtsberg mit 235 Kegeln erst einmal das Nachsehen. Dennoch waren von der Gästeführung nur noch 34 Zähler übrig. Nina Raileanu machte anschließend da weiter wo sie aufgehört hatte und schraubte ihr Ergebnis auf tolle 524 Kegel hoch, welches gleichbedeutend mit ihrer persönlichen Bestmarke ist. Für Marion Glück standen am Ende noch 460 Kegel zu Buche. 64 Kegel gingen also hier auf die Seite der Gastgeberinnen. Demzufolge musste Manuela Özdal auf der anderen Seite noch zwei Zähler im Gesamten holen, um die Punkte doch noch zu Hause zu behalten. Ihr Endergebnis 456 Kegel. Es kam so, dass der letzte Wurf in dieser Partie die Entscheidung herbeiführen musste. Dieser Wurf oblag Sabrina Amtsberg. Es stand das volle Bild; auf ihrer Anzeige „450“. Der Wurf kam, sieben Kegel fielen und das Spiel war mit 2 Kegeln zu Gunsten der Gäste entschieden.
Sibylle Vogt: „Vom Ergebnis her können wir zufrieden sein. Dass wir noch einmal so heran kommen, hätten wir überhaupt nicht gedacht. So haben wir bis zum Schluss gezittert und haben dann gewusst: Es reicht doch nicht“
Olaf Berger