„Bärenstarker Lauf“ empfängt „Keinen Hauch einer Chance“
Die Germania Karlsruhe baut ihre Siegesserie weiter aus. Gegen den Liganeuling aus Laufach hatten die Karlsruher Frauen auch nicht die große Mühe. Selbst wenn Sibylle Vogt mit ernüchternden 428 Kegeln nicht annähernd die Form der letzten beiden Spiele abzurufen vermag, holte sie zusammen mit dem guten Ergebnis ihrer Mitspielerin im Startpaar Alexandra Plaul (470 Kegel) eine doch klare Führung von 67 Zählern heraus. Die Gäste um Jacqueline Hasenstab (413 Kegel) und dem Auswechselpärchen Katharina Libera/Christel Dümmig (418 Kegel) fanden hier kaum Bezug zu den Bahnen und konnten nicht kontern. Auch das Mittelpaar der Laufacher Frauen tat sich anschließend nicht viel leichter: Marina Rausch (420 Kegel) hatte gegen Stephanie Lepold (449 Kegel) noch „leicht“ das Nachsehen, während Nicole Ziewitz mit 425 Kegeln den hervorragenden 486 Kegeln von Nadine Lösch deutlich unterlag. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt im Grunde schon entschieden. Nichtsdestotrotz wehrten sich die Laufacher Schlussspielerinnen: Gegen die im vor allem ersten Durchgang souverän stark spielenden Karlsruherinnen Nina Raileanu (462 Kegel) und Manuela Özdal (465 Kegel) hielten Vanessa Horn (452 Kegel) und Nicole Lebert (469 Kegel) mit soliden Leistungen gut dagegen, auch wenn die durchaus spannungsarme Partie zum Ende hin verständlicherweise zunehmend verflachte. Am Ausgang des Spiels änderte das freilich nichts mehr. Mit dem vierten Sieg in Serie springt Karlsruhe auf Rang drei.
Olaf Berger
Einen eher gebrauchten Tag erwischten hingegen die Laufacherinnen in Karlsruhe. Zu keinem Zeitpunkt hatten die Gäste an diesem Tag den Hauch einer Chance und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Dieser steigerte sich von Paarung zu Paarung bis zum deutlichen Endstand von 2760:2597.
„Jede hätte heute mehr spielen können, die Bahnen geben es her, aber heute war der Wurm drin. Dazu kommt, dass Karlsruhe aktuell einen bärenstarken Lauf hat“, fasst Nicole Ziewitz zusammen.
Astrid Herger