Spiel hätte nicht viel länger laufen dürfen - Überraschungswaffe mit 477 Kegel
„Etwas länger hätte das Spiel nicht sein dürfen, dann hätte unser Vorsprung wohl nicht mehr ausgereicht“, kommentiert Tina Hartman die Begegnung gegen BW Sandhausen. Nachdem Kerstin Schachner verletzungsbedingt nicht in gewohnter Form auftreten konnte, gerieten die Frammersbacherinnen im ersten Durchgang mit 24 Miesen leicht ins Hintertreffen - aber einmal mehr entpuppte sich eine der Jüngsten des Kaders als „Überraschungswaffe“. So zauberte neben Celine Wetzel (443 Kegel) Cecille Väthjunker 477 Kegel auf die Bahn und schob den Gastgeberinnen 89 Punkte aufs Habenkonto. Für die Schlussachse Elena Stenger und Tina Hartmann (461) galt es, den Vorsprung über 65 Kegel zu verteidigen, was gegen die bärenstarken Sandhausenerinnen (Franziska Stock 462 und Gudrun Sauter 483) gerade so gelang.
„Sandhausen hat ganz souverän sein Ding durchgezogen und wir wurden schon nervös. Schlussendlich sind wir aber mit dem Ergebnis zufrieden, obwohl wir viel stehen gelassen haben“, fasst Mannschaftsführerin Tina Hartmann zusammen.
Astrid Herger