Pressebericht

1. Bundesliga Frauen: TuS Gerolsheim 1 - KSC Mörfelden 1 (2739:2781)




Trotz Niederlage Zuversicht für kommende Heimspiele

Der erste Spieltag der neuen Saison brachte das erwartet schwere und bis zum Schluss spannende Spiel gegen Mörfelden mit sich. Am Ende mussten sich die Frauen des TuS Gerolsheim trotz guter Mannschaftsleistung mit 2739:2781 geschlagen geben. 

Im Startpaar gingen - wie aus der vergangenen Saison gewohnt - Lisa Köhler und Tina Wagner für den TuS an den Start. Die gesundheitlich angeschlagene Lisa Köhler (455 Kegel) machte ihre Aufgabe gut, auch wenn sie auf der zweiten Bahn etwas die Kräfte verließen. Auch Tina Wagner (444 Kegel) ließ ihre Gegnerin nicht allzu weit davonziehen, sodass nur ein minimaler Rückstand von 5 Kegel an das Mittelpaar übergeben wurde. Die Schwestern Dana (469 Kegel) und Tanja Schmitt (457 Kegel) bildeten das neu formierte Mittelpaar. Beide machten ihre Aufgabe sehr gut, konnten aber aufgrund ihrer ebenfalls starken Gegnerinnen nicht viel an Boden gutmachen. Sie übergaben einen Vorsprung von 8 Kegel an das Schlusspaar. Im Schlusspaar spielten Michaela Biebinger und Bianca Mayer. Die ebenfalls angeschlagene Michaela Biebinger (419 Kegel) hatte an diesem Tag sehr mit sich zu kämpfen, nichtsdestotrotz entschied sich das Spiel, wie schon in der vergangenen Saison, erst kurz vor Schluss. Auch die hervorragend aufspielende und Tagesbeste Bianca Mayer (495 Kegel), die ihrer Rolle als „Joker“ wieder einmal mehr als gerecht wurde, konnte die Niederlage am Ende nicht mehr verhindern.  

„Auch wenn die Niederlage sicherlich sehr ärgerlich ist, weil wir wieder einmal nahe dran waren, Mörfelden zuhause zu schlagen, stimmt mich das Gesamtergebnis doch positiv. Es wird genug Gegner geben, die sich an so einem Ergebnis die Zähne ausbeißen werden“, resümiert Tina Wagner.

Lisa Köhler

Spannendes Spiel entschied sich im Abräumen

Der erste Spieltag führte die Mannschaft des KSC 73 Mörfelden zur heimstarken Mannschaft zum TUS Gerolsheim. Am Ende dieses Spieles fühlte mann sich einige Monate zurückversetzt, denn auch damals wurde die Entscheidung wie auch heute, mit den letzten 8 Kugeln herbeigeführt.

Im Startpaar erspielte sich Ricarda Kessler 443 Holz, Ihre Partnerin Kristin Koch kam auf 461 Holz. Somit stand ein Guthaben von fünf Kegel seitens vom KSC. Im Mittelpaar erkämpften sich Nicole Lorenz nach Verletzung und deutlichem Trainingsrückstand sehr gute 454 Kegel. Christina Williamson erkämpfte sich bei Ihrem ehemaligen Verein ebenfalls sehr gute 459 Kegel. Da die Spielerinnen aus Gerolsheim ebenfalls hervorragend spielten war das Guthaben verbraucht und es standen acht Kegel minus auf dem Zählwerk.

Nachdem das Schlusspaar die erste Bahn absolviert hatte, stand ein Minus von 1 Kegel auf der Tafel. Am Ende erspielte sich die amtierende Deutsche Einzelmeisterin Alina Dollheimer ein starkes Ergebnis von 479 Kegel. Überragend an diesem Tage war jedoch Sonja Lehr welche 485 Kegel erspielte. Da Sonja und Alina kurz vor dem Ende jeweils extrem gut abräumten, hier auch die notwendigen Neuner erzielten hatte der KSC 73 am Ende mit 2781:2739 die Nase vorn.

Am nächsten Wochenende erwartet der KSC die starke Mannschaft aus Plankstadt zum ersten Spitzenspiel in der noch jungen Saison.

Hans-Otto Kessler


Ergebnisse TuS Gerolsheim 1:
Lisa Köhler 455, Tina Wagner 444, Dana Schmitt 469, Tanja Schmitt 457,
Michaela Biebinger 419, Bianca Mayer 495

Ergebnisse KSC Mörfelden 1:
Ricarda Keßler 443, Kristin Koch 461, Nicole Lorenz 454, Christina Williamson 459,
Sonja Lehr 485, Alina Dollheimer 479

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