Bei Sembach platzt zuhause der Knoten! Big Points im Abstiegskampf!
Im Kellerduell gegen die SG Dellfeld/Zweibrücken entwickelte sich, wie von den beiden Mannschaftsführern Michael Schäfer und Carsten Dietz gewünscht, ein wahrlich spannender Kampf um zwei dringend notwendige Punkte im Abstiegskampf. Doch prompt auf der zweiten Bahn ein erster Schreckmoment für die Hausherren - Hans-Jürgen Weber spielte auf Bahn 3 sagenhafte 305 Holz (172 Volle 133 Räumer) und die Gäste gingen deutlich in Führung. Doch der kämpfende Thomas Eichenauer (898 Holz) und der Tagesbeste Marcel Emrath (988 Holz) bewiesen Moral, gaben alles für das Team und kämpften sich bis auf 53 Holz wieder an die Gäste ran.
Im Mittelpaar griffen dann Lukas Lamnek und Samuel Matthias für Sembach zur Kugel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem der Rückstand mal höher und mal niedriger ausfiel, zwischenzeitlich war man selbst knapp in Führung und dann kamen die Gäste wieder. Während Lukas (923 Holz) zu Beginn Probleme hatte und seinen Gegner erst in den letzten Schüben abfangen konnte, startete Samuel (967 Holz) stark und räumte auf seiner 2. Bahn herausragende 122 Holz ab. Letzten Endes wurde er von Schmerzen im Oberschenkel jedoch etwas ausgebremst und ein besseres Ergebnis blieb im verwehrt.
Mit 31 Holz Rückstand schickte man das Schlussduo Michael Schäfer (952 Holz) und Markus Tiedemann (895 Holz) ins Rennen. Nach der ersten Bahn im Schlusspaar schien das Spiel gelaufen, keiner fand so recht in die Spur und Dellfeld erhöhte den Vorsprung wieder, doch auch unser Schlusspaar bewies Kampfgeist und kam zurück ins Spiel. Erst im letzten Abräumen konnte das spannendste Spiel des Spieltages zu unseren Gunsten entschieden werden und die Freude war riesig! Mit unfassbar knappen 13 Holz Differenz gelang der erste Punktspiel-Heimsieg seit dem Aufstieg!
Der Gästekapitän Carsten Dietz fand bei der Absage die richtigen Worte:" Wie es bei so engen Spielen eben ist, hat heute nicht der Bessere, sondern der Glücklichere gewonnen." Der Frust im Dellfelder Lager war groß, war man doch 1100 Schübe lang in Führung, aber man erkannte den Sembacher Sieg an.
Michael Schäfer unterstrich die Aussage Dietz' und stellte fest:" Es war wirklich vom Anfang bis zum Ende ein Spiel auf Augenhöhe und wir können es kaum glauben, aber wir hatten einmal das glücklichere Händchen."
Michael Schäfer - er riss im Schlusspaar das Ruder rum!
Lukas Lamnek