SKC Hugsweier 67 gewinnt überraschend beim Tabellenzweiten Walldorf - Ein schwarzer Tag für den SKC Stolzer Kranz Walldorf
Nach dem Spiel der ersten Mannschaft des SKC Stolzer Kranz Walldorf stellte sich sofort eine Frage: "Was war heute das Problem?". Diese war auch durchaus angebracht, wenn man bedenkt, dass man tatsächlich zwei Ergebnisse unterhalb der 900-er Marke in den Walldorfer Reihen hatte.
Dabei begann das Spiel nicht schlecht. Durch einen enorm starken Matthias Müller-Kurth (995 LP), der nur knapp seinen ersten 1000-er auf den Walldorfer Bahnen verpasste, konnte das ungewöhnlich schwache Ergebnis von Dieter Heiler (842) sogar aufgefangen werden. Da die Gegner selbst keinen allzu guten Start erwischten und auch Klaus Körner (972) ein gutes Ergebnis spielte, war man nur um 8 LP zurück. Alles war noch möglich!
Allerdings blieb der zweite Durchgang des SKC größtenteils aus. So fand lediglich Frank Steffan (972) gewohnt ins Spiel. Sowohl Ivan Kovacic (878) als auch Marcus Cap blieben ihre gewohnten Ergebnisse schuldig. Letzterer wurde zum 75. Wurf (341) dann schließlich gegen Gerald Drescher (566), der verletzungsbedingt noch geschont werden sollte, ausgewechselt. Doch auch dieser vermochte es nicht, trotz guter Leistung das Spiel zu drehen. Schließlich musste man sich deutlich und verdient um 97 LP geschlagen geben.
Dennis Cap
SKC Walldorf
Ohne große Ambitionen gerade beim Tabellenzweiten die ersten Auswärtspunkte einzufahren, trat der SKC Hugsweier am vergangenen Samstag beim Stolzen Kranz Walldorf an. Walldorf an diesem Tag zwar ersatzgeschwächt, aber dennoch zuversichtlich, schien die Gäste aus der Ortenau dann aber doch etwas zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen und verlor am Ende verdient gegen ein kompakt auftretendes Team aus Hugsweier.
In der Startformation, beim Spiel über sechs Bahnen, gingen für Hugsweier Uwe Schnaidt (942), Florian Schmid (965) und Oliver Watter (910) ins Rennen. Für Walldorf Dieter Heiler (842), Klaus Körner (972) und Matthias Müller-Kurth (995).
Ausschlaggebend dass Hugsweier hier nicht ins Hintertreffen geriet waren die guten Resultate von Uwe Schnaidt und Florian Schmid und natürlich der bei den Gastgebern sehr schwach agierende Dieter Heiler. Mit einem unerwarteten Plus von 8 Kegeln für Hugsweier zur Halbzeit des Spiels war zwar bei weitem noch nichts entschieden aber ein erstes Gefühl heute das Unerwartete schaffen zu können, keimte bereits auf.
In der Schlussformation gingen dann für Hugsweier Uwe Graser (990), Timo Mutschler (937) und Andreas Ziesenis (919) auf die Bahn. Die drei schafften es bereits auf der erste Bahn mit 738:683 ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. Auf Bahn zwei fiel dann aber die endgültige Entscheidung zu Gunsten des SKC Hugsweier. Der Walldorfer Marcus Cap ließ sich noch vor dem Räumen, nach einem desolaten Spiel in die Vollen, auswechseln. Für Ihn kam der erfahrene, aber angeschlagene Gerald Drescher ins Spiel. Zusammen erzielten Sie auf dieser Bahn nur 201 Kegel, denen Uwe Graser starke 258 entgegen stellte.
So endete dann auch Bahn zwei mit 698:651 mit einem klaren Vorteil für Hugsweier, und auch auf der dritten Bahn kontrollierte der SKC mit 715:684 weiter das Geschehen und erhöhte den Gesamtvorsprung vor der letzten Bahn auf nahezu uneinholbare 141 Kegel. Auf der letzten Bahn büste der SKC davon zwar noch 44 Kegel ein, aber am unerwarteten ersten Auswärtssieg gegen den Tabellenzweiten änderte dies nichts mehr.
Am kommenden Wochenende hat Hugsweier im letzten Spiel vor der Weihnachtspause zuhause den noch immer ungeschlagenen Tabellenführer FH Eppelheim zu Gast. Mit einer kompakten Mannschaftsleitung und dem richtigen Selbstvertrauen kann auch hier durchaus eine Überraschung gelingen.
Oliver Watter
SKC Hugsweier 67

Bester Hugsweirer, Uwe Graser mit 990 Kegeln