Olympias Bundesligareserve weiterhin irgendwo im Niemandsland - Nauheim jetzt gespensterfrei
Olympias Zweite zeigte erneute eine extrem schwache Mannschaftsleistung auf heimischen Bahnen. Mit 5475:5639 verloren sie das Derby gegen Rot-Weiß Nauheim deutlich. Dabei blieben alle Olympianer deutlich unter ihren Erwartungen. „Wir müssen definitiv wieder zu unserer Heimstärke finden, denn mit dieser Leistung haben wir nicht den Hauch einer Chance am letzten Spieltag gegen Grünstadt, um uns den Klassenerhalt zu sichern“, so Florian Schulz nach dem Spiel.
Florian Schulz
Olympia Rodalben
Gab es in der Vergangenheit beim Kreisderby des Öfteren knappe Heimsiege der Bundesligareserve aus Mörfelden, so wurde diesmal die geschlossene Mannschaftsleistung der Rot-Weißen belohnt.
Im Starttrio konnte jeder Nauheimer seinen direkten Gegenspieler Kegel abnehmen und die Gäste gingen zur Hälfte der Spiels mit satten 108 Kegeln in Führung. Volker Widera 935 (+16) gegen Adrian Pantis 919, Patrick Schaffarczyk 909 (+46) gegen Christian Vonhof 863 und Reinhard Kirst 969 (+46) gegen Sascha Wetzel 923.
Die Nauheimer Schlussspieler gaben nicht nach und wollten den Sieg frühzeitig klarmachen. Leider verletzte sich Marcus Schäfer nach 90 Wurf und musste durch Sven Dionysius ersetzt werden. Dionysius machte seine Sache sehr gut und letztendlich konnten sich die Rot-Weißen den Auswärtserfolg souverän gönnen. Marcus Schäfer/Sven Dionysius 945 (+23) gegen Pascal Jestädt 922, Michael Tinat 934 (+21) gegen Florian Schulz 913 und Anreas Mars 947 (+12) gegen Alexander Geiß 935.
Das Spiel dominierte Nauheim wieder klar im Abräumen (1782:1975), die Vollen konnte Mörfelden für sich verbuchen (3693:3664).
Am kommenden Spieltag muss Nauheim beim derzeitigen Spitzenreiter SKC Monsheim antreten. Nauheim kann dort locker aufspielen - das Abstiegsgespenst ist schließlich an der Truppe vorbeigezogen.
Michael Tinat
RW Nauheim
Tagesbestwert für Nauheim: Reinhard Kirst 969 Kegel
Photo: Volker Dzimballa
