FTV zu unausgeglichen - Kelsterbach verlängert Siegesserie
Vom Start weg nahm die SG Kelsterbach das Heft des Handelns in die Hand. Auf den anspruchsvollen Bahnen des FTV begann Maximilian Seib furios mit 263 auf der ersten Bahn und nahm hier Mirko Coskovic schon 47 Kegel ab. Am Ende reichte es für ihn nach einer etwas schwächeren Schlussbahn zum Tagesbestergebnis von 930 Kegel (0 F/331 A). Mirko Coskovic konnte zwar dank seines guten Abräumens den Abstand nicht größer werden lassen, am Ende hatte Maximilian Seib auf der ersten Bahn die Nase vorn. Nenad Miklausic (827) und Torben Jammer (837) zeigten eine ihrer schwächsten Heimleistungen. Da auf Seiten der SG Daniel Ordulj auf den ersten 3 Bahnen neben sich stand, hielt sich der Rückstand mit 46 Kegeln zunächst in Grenzen.
Das Schlusstrio sollte es wieder richten. Doch zunächst baute die SG auf den ersten beiden Bahnen den Vorsprung auf 84 Kegel aus. Die SG wechselte Holger Dama für Markus Heller ein. Nach der dritten Bahn keimte wieder Hoffnung auf: der Rückstand betrug nur noch 41 Kegel. Auf der Schlussbahn zog aber die SG wieder davon. Michael Lechelt spielte auf der letzten Bahn 250 Kegel und kam damit mit 929 Kegeln zum zweitbesten Tagesergebnis.
Auf Seiten des FTV konnte lediglich Simon Rene Thoma mit 901 mithalten, auch Jerko Liovic erzielte mit 875 Kegeln ein annehmbares Resultat. Beim Spiel in die Vollen vergab er dabei ein Topergebnis, aber 321 im Abräumen lassen sich sehen. Ivo Peijc (845) spielte sowohl in die Vollen als auch beim Abräumen weit unter seinen Möglichkeiten.
Am Ende ging das Spiel mit 5163:5283 deutlich zu Gunsten der SG Kelsterbach aus. Die SG hatte nur einen Ausrutscher, der FTV deren drei - das macht den Unterschied.
Gerhard Jammer
FTV 1860 Frankfurt
Mit den bekanntermaßen eher schweren Bahnen in der Nähe des Frankfurter Zoos stand eine anspruchsvolle Aufgabe auf dem Terminplan, auf die sich Kelsterbach bereits im Training vorbereitet hatte. Kelsterbachs Starttrio konnte sich vom Fleck weg in Szene setzen. Insbesondere der blendend aufgelegte Maximilian Seib (930/331 A) sorgte für die ständige Führung. Dagegen suchten Martin Simon (847 Kegel) und insbesondere Daniel Ordulj (816 Kegel) vergebens nach einer ergiebigen Linie. Doch auch bei den Gastgebern lief es deutlich schlechter als in der Vorwoche, weshalb die SG zur Halbzeit immerhin mit 46 Kegeln die Nase vorn hatte.
Im Schlusstrio musste dann erneut Markus Heller (435/160 A) aufgrund muskulärer Probleme vorzeitig aufgeben, aber Holger Dama (447/150 A) ersetzte ihn mehr als adäquat. Daneben ließen der nach dem ernüchternden Ergebnis der Vorwoche zu bestechender Form zurückgekehrte Michael Lechelt (929/312 A) und Frank Hoffmann (879 Kegel) ihren Kontrahenten nur selten Gelegenheiten, überhaupt einmal Boden gut zu machen.
Am Ende zeigten die Kelsterbacher einmal mehr das bessere Durchhaltevermögen und erhielten so völlig verdient die begehrten Pluspunkte. Mit dieser schon sehr beeindruckenden Serie von fünf Siegen in Folge kann die SG nun vergleichsweise entspannt auf die noch ausstehenden letzten vier Spiele der Saison blicken. Aufgrund der gefestigten Mittelfeldposition haben sie weder mit Auf- noch Abstieg etwas zu tun.
Frank Hoffmann
SG Kelsterbach