Friedberg beendet Durststrecke - Nauheim greift zu spät an
Nachdem sich das Friedberger Bundesliga-Team in den letzten drei Spielen geschlagen geben musste, konnte es am vergangenen Samstag wieder einen Sieg verbuchen. Zur Freude der Mannschaft und der Zuschauer konnte die SG Friedberg/Dorheim an alte Leistungen anknüpfen und zeigte mit 5231 Kegeln ein ordentliches Ergebnis für die Friedberger Stadthalle.
Den Anfang auf der Friedberger Seite machten Christian Jöckel, Michael Meyer und Holger Preuß gegen die Gäste Marcus Dillmann, Reinhard Kirst und Patrick Schaffarczy aus Nauheim. Während Michael Meyer mit guten 878 Kegeln seinen Gegner Reinhard Kirst (888) etwas ziehen lassen musste, machte sein Mannschaftskollege Christian Jöckel mit 864 Kegeln gegen Patrick Schaffarczyk (854) etwas besser. Für ein deutliches Pluskonto der Friedberger sorgte ein überragender Holger Preuß, der mit seinem fehlerfreien Spiel auf das beste Ergebnis von 919 Kegeln (339 A) kam und seinem Gegner Marcus Dillmann (823) keine Chance ließ.
Mit einem für sechs Bahnen verhältnismäßig kleinem Plus von 92 Kegeln gingen gegen die Nauheimer Marcus Schäfer, Michael Tinat und Andreas Mars die Gastgeber mit Stefan Pfeiffer, Tobias Wolf und Daniel Duchow an den Start. Tobias Wolf, der leider einige Probleme im Abräumen hatte, kam am Ende auf 830 Kegel und musste seinen Gegner Andreas Mars (854) den Vortritt lassen. Die Kombination aus Stefan Pfeiffer, der nach furiosem Start (447) verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, und Jan Hofmann hatten gegen Michael Tinat leider ebenfalls das Nachsehen, mussten aber mit 848:854 nur wenig Federn lassen. Der letzte Friedberger Daniel Duchow hatte die schwere Aufgabe, sich gegen den bundesligaerfahrenen Marcus Schäfer zur Wehr setzen zu müssen. Nach 200 Kugeln musst er sich trotz starker 892 Kegel knapp dem stärksten Nauheimer Spieler mit 898 Kegeln geschlagen geben.
Am Ende profitierte Friedberg von der guten Leistung in der ersten Hälfte und sicher sich die zwei Punkte. Am nächsten Spieltag sind die Mannen um Michael Meyer bei den Gerolsheimern zu Gast und werden versuchen, dort nicht unter die Räder zu geraten.
Daniel Duchow
SG Friedberg/Dorheim
Auf den schwer bespielbaren Auswärtsbahnen in Friedberg reichte den Rot-Weißen das zweitbeste Gastergebnis nicht zum Sieg. Alle Nauheimer hatten mit den Tücken der Kegelbahnanlage zu kämpfen. Keiner der Gäste erreichte die 900er Marke; einzig Marcus Schäfer (898) und Reinhard Kirst (888) waren nah dran. Das Starttrio der Nauheimer musste Friedberg mit 80 Kegel in Front ziehen lassen. Diesen Rückstand zu drehen war eine Nummer zu groß für Nauheim – sie konnten lediglich auf 55 Kegel verkürzen. Friedberg selbst benötigte das zweitbeste Heimergebnis der Saison, um die Tabellenpunkte zu sichern.
Michael Tinat
RW Nauheim
Fehlerfreier Start: Holger Preuß 919 Kegel
Photo: SG Friedberg/Dorheim