Kelsterbach trotz deutlicher Schwächen siegreich - Olympias Zweite verliert Auswärtsderby
Nach den zuletzt überzeugenden Leitungen war Kelsterbach eigentlich zuversichtlich, auch im Derby gegen die zuletzt eher schwachen Mörfelder problemlos bestehen zu können.
Während Frank Hoffmann (939/ starke 344 A) nahtlos an die zuletzt gute Leistung anknüpfen konnte, lief es für Richard Op de Hipt (886) weniger optimal, operierte aber auf Augenhöhe. So bedeutete diese Mischung am Ende aber trotzdem eine beruhigende 71-Kegel-Führung.
In der Mittelpaarung war auf beiden Seiten deutlich Sand im Getriebe und das Niveau enttäuschte etwas. Auf Kelsterbacher Seite erwischte Michael Lechelt (836) einen rabenschwarzen Tag und selbst Maximilian Seib (900) fehlte oft genug ein kleines Quäntchen Glück. Nach zwischenzeitlich dreistelliger Distanz kam aber Mörfelden nochmals zurück und spielte sich beeindruckend auf nur noch 24 Kegel heran.
In der Schlusspaarung ließen beide Teams von Anfang an nichts anbrennen und lagen lange Zeit dicht beisammen. Sowohl Daniel Ordulj (893), als auch der trotz wieder aufbrechender Verletzung sich bravurös durchbeißende Markus Heller (938/324 A) ließen ihren Kontrahenten nur selten Gelegenheiten, überhaupt Boden gut zu machen. Am Ende zeigten die Kelsterbacher etwas mehr Biss und Durchhaltevermögen und behielten so die begehrten Punkte verdient am Untermain. Mit dieser schon sehr beeindruckenden Serie von vier Siegen in Folge kann die SG dem zwischenzeitlich herbeigeflogenen Abstiegsgespenst wohl endgültig „Ade“ sagen und festigt seine Mittelfeldposition nachhaltig.
Frank Hoffmann
SG Kelsterbach
Für die Bundesligareserve von Olympia Mörfelden ging es am vergangenen Spieltag ins Derby auswärts gegen die SG Kelsterbach. Da Olympia in der Hinrunde das Spiel auf heimischen Bahnen noch knapp mit den letzten Würfen für sich entscheiden konnte, rechneten sich die Mannen um Mannschaftsführer Pascal Jestädt durchaus Chancen aus, zumal die Kelsterbacher zuletzt auch ein wenig schwächelten. So gelang es den Akteuren, mit den Gastgebern Schritt zu halten, auch wenn sie ein paar Ausreißer nach unten zu verkraften hatten. Dennoch unterlag Olympias Zweite den Kelsterbachern in einem völlig unspektakulären Spiel mit 5392:5334. Bester Spieler wurde Sascha Wetzel mit guten 927 Kegeln.
Florian Schulz
Olympia Mörfelden