Klarer Sieg für hoch motivierte Monsheimer - Olympia Mörfelden geht sang- und klanglos unter
Wie erwartet hat die Kegelelite aus Monsheim ihr Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Mörfelden gewonnen. Von Beginn an konnten die Monsheimer Druck gegen die Hessen aufbauen, der auch bis zum Ende nicht nachgelassen hat. Am Ende wurde es die erwartet hohe Niederlage für die Fleischertruppe.
Diesmal stand Jonas Hudel wieder mit Daniel Krüger im Startpaar. Mit durchweg sehr guten Ergebnissen konnten sie ihre Kontrahenten in die Schranken weisen. Bei Jonas Hudel, der es mit Adrian Pantis zu tun hatte, blieb der Totalisator am Ende bei 946:917 Kegeln stehen. Eine total verkorkste 3. Bahn (206) kostete ihn ein höheres Ergebnis. Daniel Krüger merkte man schon auf der ersten Bahn seine Spielfreude an; er zeigte den Zuschauern eine starke Vorstellung. Mit der Tagesbestleistung von 1028 Kegeln (278-251-216-283) ließ er dem mehrfachen deutschen Altmeister, Jürgen Fleischer, der es nur auf 900 Kegel brachte, nicht den Hauch einer Chance. Somit betrug der Vorsprung schon nach der Startachse 157 Kegel.
In der Mitte der Begegnung standen Frank Breyvogel und Christian Schenk. Beide erzielten ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Christian Schenk zeigte ein klasse Duell mit Pascal Jestädt, das ständig hin und her wechselte. Am Ende zeigte er mit einem tollen letzten Abräumen, dass das Selbstvertrauen langsam wiederkommt und wies Pascal Jestädt mit 952:949 in die Schranken. Frank Breyvogel spielte auf einem noch höheren Niveau. Gegen Christian Vonhof hatte er leichtes Spiel und entschied die Partie mit starken 976:909 klar für sich. Der Vorsprung wuchs mittlerweile auf 227 Kegel.
Das gewohnte Schlussdrittel Sebastian Klonner und Chef Gerd Böss mussten versuchen, sich selbst zu motivieren, denn am Sieg gab es schon lange keine Zweifel mehr. Gerd Böss, der immer ein Problem hat, sein Potenzial ohne Gegendruck abzurufen, ließ es zu locker angehen - 431 waren ihm doch zu wenig. In der zweiten Hälfte zeigte er mit 501, dass er es besser kann. Trotzdem gab er als einziger zehn Kegel ab. Gegen Alexander Geiß hieß der Endstand 932:942 Kegel. Sebastian Klonner, der sich schon die gesamte Saison in einer starken Verfassung befindet, juckte den Vorsprung überhaupt nicht. Er spulte vier gleichmäßig gute Durchgänge ab und kam am Ende gegen Florian Schulz mit 959:886 zu einem klaren Erfolg.
Am kommenden Wochenende steigt nun die Schlagerpartie TuS Gerolsheim gegen SKC Monsheim am Dorfgemeinschaftshaus in Gerolsheim. Hier geht es nicht nur um das Derbyprestige, sondern die alleinige Tabellenführung in der 2.Bundesliga Mitte. Beide Mannschaften befinden sich in einer sehr guten Verfassung. Ein Besuch beim TuS am kommenden Wochenende wird somit bestimmt niemand bereuen. Sollten es die Schützlinge um Sportwart Andreas Schork schaffen, die Punkte aus dem Weindorf zu entführen, wäre die Maultruppe etwas im Nachteil. Dann hätte Monsheim gegen beide Spitzenteams (Viernheim und Gerolsheim) alle vier Punkte erkämpft und einen kleinen Vorteil im direkten Vergleich. Große Ergebnisse werden auf jeden Fall zu bestaunen sein. Der größere Druck liegt auf jeden Fall bei Gerolsheim.
Andreas Schork
SKC Monsheim
Die Bundesligareserve von Olympia Mörfelden war in ihrem Auswärtsspiel gegen den Gastgeber mit Aufstiegsambitionen von der SKC Monsheim chancenlos. So zeigten die Hausherren gleich zu Beginn, in welche Richtung das Spiel gehen sollte. Das Spiel endete mit der deutlichen Niederlage von 5793:5503. Bester Olympianer wurde Pascal Jestädt mit guten 949 Kegeln.
Den Auftakt machten Adrian Pantis, der mit 917 Kegeln sein Duell mit Jonas Hudel (946) knapp verlor und Jürgen Fleischer, welcher mit 900 Kegeln gegen den stark aufspielenden Daniel Krüger (1028) deutlich das Nachsehen hatte.
Im Mittelpaar spielten Pascal Jestädt und Christian Vonhof gegen Christian Schenk und Frank Breyvogel. Jestädt fällte 949 Kegel und blieb damit an seinem Gegner Schenk (952) zu jeder Zeit dran. Vonhof dagegen musste mit 909 Kegeln seinen Gegenpart Breyvogel (976) ziehen lassen.
Den Schluss machten Alexander Geiß und Florian Schulz. Alexander Geiß schwächelte zwar auf der ersten Bahn, konnte sich dennoch auf gute 942 Kegel gegen Gerd Böss (932) kämpfen. Schulz machte kein gutes Spiel, blieb bei 886 Kegeln hängen und musste damit seinen Gegner Sebastian Klonner (959) ebenfalls ziehen lassen, wodurch der ohnehin schon deutliche Rückstand weiter anwuchs.
Florian Schulz
Olympia Mörfelden
Legte den Grundstein der Punkte: Daniel Krüger 1028 Kegel
Photo: SKC Monsheim