Big Points gegen Tabellenführer - Viernheim patzt in Monsheim
Die Monsheimer Elitekegler haben gleich das erste Spiel im neuen Jahr gegen den Tabellenführer aus Viernheim gewonnen. Es war eine faire und stimmungsvolle Partie und am Ende eine knappe Angelegenheit. In Anbetracht, dass die Jungs um Kapitän Gerd Böss vom ersten Durchgang an geführt hatten, war es alles in allem ein verdienter Erfolg. Da Haibach verloren hat und Gerolsheim ebenfalls sein Auswärtsspiel gewinnen konnte, teilt sich Monsheim mit Viernheim und Gerolsheim den Platz an der Sonne.
Sportwart Andreas Schork: „Das Trainingslager in Hemsbach hat Früchte getragen. Die wenigen Fehler (nur 15) und die konstant gute Abräumleistung hat wieder mal zum Erfolg geführt. Ein tolles Spiel mit glücklichem Ausgang.“
Mit einer ganz neuen Formation in der Startachse, Frank Breyvogel und Daniel Krüger, konnte Monsheim den Gegner von der ersten Bahn an unter Druck setzen. Frank Breyvogel kämpfte sich, ehrgeizig wie immer, ins Spiel und konnte einen sonst starken Benjamin Thamm mit 953:947 in die Schranken weisen. Daniel Krüger spielte erneut gleichmäßig und konstant und kam auf starke 978 Kegel, dem Ganzen konnte Stefan Bender mit 912 nicht folgen. So hieß es nach 200 Schub ein Plus von 72 Kegeln.
Die Mittelachse mit Jonas Hudel und wieder neu im Team Christian Schenk, hatte gegen Alexander Flaschka und Ralf Kraus einen schweren Stand. Jonas Hudel konnte als bester Monsheimer Flaschka ein paar Kegel abnehmen, hier lauteten die Resultate 986:973, auf der Gegenseite musste Christian, der mit 935 ein gutes Spiel machte, Ralf Kraus als Tagesbesten mit 988 ziehen lassen. Schon schmolz der Vorsprung auf 32 Kegel
Die eingespielte Schlussachse Sebastian Klonner und Gerd Böss wussten, dass ihnen Ernst Engel und vor allem der heimstarke Mario Frank alles abverlangen würden, bis das Spiel in trockenen Tüchern ist. Sebastian Klonner konnte mit 942:976 Mario Frank zwar nicht halten und gab 34 Kegel ab, aber Gerd Böss erspilete auf seiner Seite ein Plus von 24 Kegeln - 946:922 hier der Endstand. Die Entscheidung fiel durch einen schwachen zweiten Abräumdurchgang von Ernst Engel und diesen Vorsprung ließen sich die Rheinhessen nicht mehr nehmen.
Alle Zuschauer vor Ort durften ein tolles Bundesligaspiel erleben in einer großartigen und freundschaftlichen Atmosphäre und Wahnsinnsstimmung im Kegelcenter. Das war wieder Werbung für den Kegelsport.
Andreas Schork