"The same procedure..." - Olympia 2 läßt Monsheim die Ohren und sich selbst die Punktekasse klingeln
Die Bundesligareserve von Olympia Mörfelden konnte im zweiten Heimspiel der Saison gegen die starke Truppe von SKC Monsheim mit guten 5759:5631 endlich punkten. Tagesbester wurde Florian Schulz, der mit 1003 Kegeln zugleich zum ersten Mal die 1000er-Grenze überschritt.
Adrian Pantis verlor sein Duell mit 899 gegen Daniel Strefler (929). Deutlich besser lief es dagegen für Robert Nägel und Sascha Wetzel. Sascha Wetzel erzielte dabei starke 996 und konnte damit den stärksten der Gäste, Jonas Hudel (970), halten. Robert Nägel machte ebenfalls ein gutes Spiel und sorgte mit 964 Kegeln gegen Christian Schenk (893) für einen leichten Vorsprung.
Im Schlusstrio um Florian Rose, Florian Schulz und Alexander Geiß verwies Olympia die Gäste Gerd Böss, Daniel Krüger und Frank Breyvogel gleich zu Beginn in ihre Schranken. Florian Rose begann dabei überragend, blieb allerdings bei 951 Kegeln hängen, womit er gegen Gerd Böss (938) ein leichtes Plus machte. Alexander Geiß kämpfte sich auf 948 und egalisierte Frank Breyvogel (944). Florian Schulz zeigte guten Kegelsport und erzielte mit 1003 Kegeln gegen Daniel Krüger (957) den ersten Tausender seiner Kegelkarriere.
Florian Schulz
Es ist wohl eine unendliche Geschichte: Monsheimer Kegler fahren mit Erwartungen nach Mörfelden und mit leeren Händen nach Hause. Die Olympia Reserve lieferte ein ganz starkes Spiel. Konnten die Gäste in die Vollen noch gut mithalten, fegte der Neuner-Orkan im Abräumen über die Keglerklause und lies den Monsheimern keine Chance. Im Abräumen machten die Gastgeber alles klar und siegten am Ende verdient. Glückwunsch an Florian Schulz zu seinem ersten Tausender der Karriere. Auswärts muss einfach das Auftreten geschlossener sein, um die Punkte zu holen und hoffen, dass der Gastgeber keinen Sahnetag erwischt.
Kapitän Gerd Böss: „Jedes Mal kommen wir hierher und rechnen uns was aus. Jedes Mal hauen sie uns im Abräumen einen Neuner nach dem anderen um die Ohren. Heute waren sie einfach besser!“
Jonas Hudel