Lauscha löst Pflichtaufgabe gegen das Tabellen-Schlusslicht
Dank einer konzentrierten Leistung behält der SV Lauscha gegen "7 mit Eck Bergrheinfeld" die Oberhand. Mit 5453:5204 Kegeln fällt der Sieg unerwartet hoch aus. Bereits im Startdurchgang setzte sich der Gastgeber deutlich von den Unterfranken ab. Die Lauschaer Startachse Frank Fichtmüller und Michael Müller wollte den schwachen Auftritt in Gebesee vergessen machen. Der Lauschaer Routinier spielte vier starke Bahnen. Mit sehr guten 965 Kegeln stellte er den Tagesbestwert auf. Rainer Greif spielte solide, blieb aber mit 890 Kegeln unter seinen Möglichkeiten. Bei Michael Müller lief es zunächst nicht nach Wunsch. Nach schwachem Beginn steigerte er sich noch auf 890 Kegel. Maximilian Greif schwächelte beim Spiel in die Vollen und musste sich mit 848 Kegeln begnügen. Besser machte es sein Bruder Bastian Greif und spielte mit 909 Kegeln Mannschaftsbestwert. Jan Fichtmüller (866 Kegel) leistete sich zu viele Fehlwürfe, was ein besseres Resultat verhinderte. Bei Danny Zitzmann zeigt die Formkurve weiter nach oben. Trotz einer ganz schwachen Bahn (195 Kegel) erzielte er starke 947 Kegel. Dem hatte Dirk Becher (868 Kegel) wenig entgegenzusetzen und das Spiel war vor dem Schlussdurchgang gelaufen. Randy Neubauer(886 Kegel) und Felix Jenrich (899 Kegel) schaukelten die Partie sicher nach Hause. Auf Seiten der Gäste überzeugte noch Gerhard Sterker (895 Kegel). Das Duo Jürgen Becher (400 Kegel)/Jürgen Kümmel (394 Kegel) fiel deutlich ab. Die Bergrheinfelder blieben weit unter ihren bisher gezeigten Auswärtsleistungen.
Nach der Faschingspause kommt mit Mühlhausen ein anderes Kaliber nach Steinach. Die Müntzer-Städter werden doppelt motiviert anreisen. Zum einen wird sich der Tabellendritte für die Heimniederlage revanchieren wollen, zum anderen würden sie mit einem Sieg nach Minuspunkten mit Lauscha gleichziehen. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt.
Frank Fichtmüller - SV Lauscha