Die Spieler der SKV Goldkronach hatten sich in dieser Begegnung viel vorgenommen, man wollte sich doch für die herbe Auswärtsniederlage bei der SG Mühlhausen auf heimischer Bahn revanchieren.
Mit dem SKV-Startpaar Oliver Wagner und Detlef Söllner begann es recht vielversprechend. Obwohl Oliver Wagner (961/644/317/2) gegen den stark spielenden Gästespieler Steven Hartung (988/625/363/4) 27 Kegel abgeben musste, lies Detlef Söllner (1021/654/376/2) als tagesbester Spieler der Begegnung seinem Gegenüber Gabriel Müller (923/646/277/5) keine Chance, und nahm ihm 98 Kegel ab. So ging man mit 71 Kegel Vorsprung von der Bahn.
Vater Günter Petersilie und Sohn Tobias gingen somit relativ optimistisch in das zweite Spieldrittel. Jedoch hatte man offenbar die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn gegen das stark aufspielende Mittelpaar der Mühlhausener mit dem tagesbesten Gästespieler Tobias Preuß, sowie dem ebenfalls gut spielenden Thomas Machts war in dieser Begegung kein Kraut gewachsen. Während Vater Günter Petersilie (935/619/316/4) trotz eines „Ausrutschers“ auf Bahn 2 mit nur erzielten 199 Kegel den Rückstand gegen Thomas Machts (983/641/342/3) mit 48 Kegel noch im Rahmen halten konnte, hatte dagegen Sohn Tobias Petersilie (891/639/252/8) beim Abräumen kein Fortune und spielte hier mit insgesamt erzielten 252 Kegel unter seinen Möglichkeiten. So musste er zum Schluss 116 Kegel an Tobias Preuß (1007/651/356/4) von der SG Mühlhausen abgeben. Somit lag man am Ende des zweiten Spieldrittels mit 93 Kegel im Rückstand.
Nun lag es an der SKV-Schlusspaarung mit Achim Jahreis und Klaus Dippmar den angestrebten Sieg für die SKV doch noch möglich zu machen. Jedoch hatte man es mit stark motiviert aufspielenden Gästespielern zu tun, welche den Sieg in dieser Schlussrunde vor Augen hatten. Während Achim Jahreis als zweitbester SKV-Spieler (977/638/339/5) seinem Gegenüber René Gödecke (942/617/325/4) in einem heiß umkämpften Schlussdrittel noch 35 Kegel abnehmen konnte, tat sich Klaus Dippmar (960/655/305/1) gegen einen immer auf Augenhöhe spielenden André Teichmöller (952/646/306/5) schwer den noch vorhandenen Rückstand aufzuholen. Mit nur 8 Kegel auf seiner Habenseite war das Spiel dann nicht mehr zu gewinnen. Am Ende musste man sich deshalb gegen eine stark spielende Gästemannschaft von der SG Mühlhausen mit 5745:5795 Kegel (-50) geschlagen geben.
Das Spiel in die Vollen wurde zwar mit 3849:3826 Kegel gewonnen, die Niederlage wurde jedoch durch das schlechtere Abschneiden im Abräumen mit 1896:1969 herbeigeführt.
Gerd Kohl (SKV Goldkronach)