Goldkronach gestaltet den Rückrundenauftakt erfolgreich – Bad Langensalza konzentriert sich auf die restliche Saison
Zum Rückrundenauftakt konnte die Mannschaft der Sportkegelvereinigung ihren Sieg aus der Vorrunde wiederholen und auf eigener Bahn einen am Ende klaren Sieg gegen die Mannschaft von ThSV "Drei Türme" Bad Langensalza erzielen. Mit diesem Sieg können die Fichtelgebirgler getrost in die Weihnachtspause gehen. Tagesbester mit 1007 Kegel war bereits zum zweiten Mal Achim Jahreis. Musste man am Beginn noch einem kleinen Rückstand nachlaufen, so änderte sich dies Paarung zu Paarung und am Schluss konnten die Goldkronacher mit einem klaren Plus von 254 Kegel überzeugen.
Im Startpaar konnte Oliver Wagner (939 Kegel) nicht ganz seine Möglichkeiten entfalten und musste an Udo Wasewitz (968 Kegel) gleich 29 Kegel abgeben. Doch Detlef Söllner konnte an seine gewohnten Heimleistungen mit ausgezeichneten 996 Kegeln anknüpfen und verbuchte gegen den besten Gästespieler David Rimbach (977 Kegel) ein Plus von 19 Kegeln. Tobias Petersilie hatte einen seiner schwächeren Tage und kam auf 890 Kegel, dies nutzte Holger Kröber (909 Kegel) zum Gewinn von 19 Kegeln. Vater Günter Petersilie bot mit sehr guten 952 Kegeln eine überzeugende Leistung und konnte gegen Uwe Freitag (876 Kegel) insgesamt 76 Kegel auf die Habenseite bringen. Diesen Vorsprung galt es für das Schlusspaar, Achim Jahreis und Klaus Dippmar, zu verteidigen. Achim Jahreis wartete mit der Tagesbestleistung von hervorragenden 1007 Kegel und lies Rinaldo Schaller (872 Kegel) keine Chance. Klaus Dippmar mit ebenfalls ausgezeichneten 996 Kegeln rundete gegen Heiko Zenker (924 Kegel) den klaren Sieg ab.
Die Fichtelgebirgler waren in allen Belangen überlegen, angefangen vom Spiel in die Vollen mit 3803:3731 Kegel und im Abräumen mit 1977:1795 Kegel.
Fehler: Goldkronach 15, Bad Langensalza 46.
Klaus Gottfried
SKV Goldkronach
Zum Rückrundenauftakt trafen Bad Langensalzas Zweitligakegler auf ein gut vorbereitetes und selbstbewusstes Gastgeberteam, das den Thüringern nur in der Anfangsphase der Begegnung die Hoffnung auf eine Revanche für die Heimniederlage am ersten Spieltag beließ.
Obendrein waren die Bahnherren gewarnt, denn auch sie mussten gegen die Lauschaer Überraschungsmannschaft, sowie die auswärtsstarken fränkischen Nachbarn aus Neustadt bereits über zwei Heimniederlagen quittieren. Einen weiteren Misserfolg wollte sich der Erstligaabsteiger des Vorjahres unbedingt ersparen.
Dennoch ging die erste Runde an den ThSV „Drei Türme“. Deren Akteure des ersten Durchgangs erwischten mit 264 Kegeln (Udo Wasewitz) und 263 Kegeln (David Rimbach) einen Bilderbuchstart und machten Oliver Wagner und Detlef Söllner das Leben richtig schwer. 90 Gute standen für die Kurstädter nach 75 Wurf auf dem Tableau, bevor die Goldkronacher ernst machten und Kegel für Kegel bis fast zum Gleichstand aufzuholen begannen. Dennoch sprach die Zwischenbilanz bei 968:939 (Wasewitz:Wagner) und 977:996 (Rimbach:Söllner) zu Gunsten der Gäste, die darüber hinaus gemeinsam nicht alltägliche 41 Neunen zu Fall brachten.
Im Mittelpaar lief es dann schon nicht mehr so optimal für den ThSV, für den Holger Kröber (909 Kegel) und Uwe Freitag (876 Kegel) an den Start gingen. Beide verdarben sich hauptsächlich bessere Resultate durch zu viele Fehlwürfe. Auf der Gegenseite bewies Goldkronachs Altmeister Günter Petersilie (952 Kegel), dass er in 40 Jahren erste Mannschaft immer noch nichts verlernt hat. Gemeinsam mit Filius Tobias Petersilie (890 Kegel) hielt er die Bad Langensalzaer auf Distanz (47 Zähler). Damit war für die „Drei Türme“ - Mannschaft die letzte Chance dieses Tages, den Oberfranken in eigener Halle den Schneid abzukaufen, vertan.
Deren Schlussduo agierte durchgängig auf hohem Niveau, kraftvoll beim Spiel in die Vollen, präzise beim Abräumen und sicher, wenn es auf die einzelnen Kegel ging. Den Fehlwurffreien Partien von Klaus Dippmar (996 Kegel) und Achim Jahreis (1007 Kegel) konnten Heiko Zenker und Rinaldo Schaller nur 924 bzw. 872 Kegel entgegenstellen – zu wenig, um die Spannung bis in die Schlussphase der Begegnung hinein hochzuhalten.
Für den Klassenerhalt spekulieren die Thüringer auf noch erforderliche sechs bis acht Punkte aus den ausstehenden neun Partien, um gegen alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Zuvor geht es aber in die wohlverdiente, wenn auch nicht trainingsfreie Mini-Winterpause mit der nachfolgenden Pokalrunde zum Jahresbeginn als Aufgalopp.
Rinaldo Schaller
ThSV „Drei Türme“ Bad Langensalza