Ein „Tausender“ im Kellerduell am neunten Spieltag – „4 Punkte Spiel“
Die Pößnecker hatten sich für dieses sogenannte „4 Punkte Spiel“ einiges vorgenommen und wollten durch den Umbau in der Aufstellung den Gegner gleich von Beginn an unter Druck setzen. Dieser Schachzug sollte sich als absolut richtig erweisen, denn gleich im ersten Spieldrittel konnten die Gastgeber sich entscheidend absetzen. Hervorragenden Kegelsport bot hierbei Daniel Stenzel, der mit 1003 Kegeln (649 Volle - 354 Abräumer) den Grundstein legte. Unterstützt wurde er von Steffen Krauß, der eine gewohnt routinierte Leistung von 909 Kegeln auf die Bahnen brachte. Somit konnte gegen Rainer Greif (921) und Jürgen Kümmel / Maximilian Greif (838) ein Polster von 153 Kegeln in die Mittelpaarung übergeben werden. In diesem zweiten Drittel konnten die Gäste aus Bergrheinfeld 24 Kegel zurückerobern, da verkrampft spielende Pößnecker wieder einmal unter ihren Möglichkeiten blieben. Während Bastian Greif und Alexander Pöpplen (jeweils 865) sich neutralisierten, musste Sebastian Scheidig (884) an Dirk Becher (908) diese 24 Kegel abgeben. Im letzten Durchgang konnten die Gäste nochmals Boden gutmachen, denn Gerhard Sterker konnte mit Gästebestwert von 939 Kegeln, gegen ebenfalls gute 907 Kegel von Ivo Henniger, überzeugen. Der Pößnecker Jens Blumenstein erwischte einen rabenschwarzen Tag und wurde schon nach 45 Wurf durch Moritz Roßbild ersetzt. Gemeinsam erspielte man 829 Kegel und büßte gegen Harald Becher (865) weitere 36 Kegel ein. Am Ende standen somit noch 61 Kegel mehr auf der Anzeigetafel der Gastgeber. Die fulminante Leistung von Daniel Stenzel sicherte also den Verbleib der enorm wichtigen Punkte in Pößneck, denn schon einige Mannschaften konnten mit dem heutigen Mannschaftsergebnis der Gäste die Punkte entführen.
Alexander Pöpplen