Eisenberg konnte erhofften Heimsieg gegen Gebesee verzeichnen
Bei der Begrüßung der beiden Teams durch den Schiedsrichter Torsten Lehmann war ersichtlich, dass beide Mannschaften sehr motiviert waren, die 2 Punkte ihr eigen nennen zu dürfen...
Kapitän Uwe Stollberg: "Wir waren letztes Jahr schon in der Liga und Zuhause lief es ja bisher ganz gut. Ich erhoffe mir ein spannendes, faies Spiel und der besseren Mannschaft den Sieg."
Die Gäste aus Gebeese waren gut ausgerüstet, um Ihre Mannschaftskameraden so gut wie möglich anzufeuern. Mit Kegelrufen, Kuhglocke und Glücksschwein ging es an den Start.
Am Anfang des ersten Rundganges lag der Gastgeber Eisenberg zwischendurch mit rund achtzig Kegeln im Rückstand. Der erste Gedanke der durch die Köpfe der Eisenberger Mannschaft schossen war: "wir wollen eigentlich dieses Punktspiel gewinnen und die Niederlagenserie abbrechen..."
Es passierte das nicht mehr geglaubte, der TSV Eisenberg konnte den Rückstand auf 21 Kegel minimieren. Durch die wiederholt hervorragende Leistung von Andreas Wolfermann (922) Kegel und das Ergebnis von Mannschaftskollegen Ralf Mertel (876) der sich trotz Verletzung bis zum Ende durchkämpfte. Auf der Gegenseite konnte Florian Postel, als Tagesbester, mit sehr guten (936) Kegeln und Patrick Kranold mit (883) Kegeln überzeugen.
Der TSV Eisenberg konnte nach der Hälfte des zweiten Rundgangs erneut Kegel gut machen und der Rückstand wurde auf nur noch Zehn Kegel verkürzt. Die Stimmung beider Mannschaften erreichte Ihren Höhepunkt. Es wurde laut stark angefeuert, geklingelt und geklatscht.
Nach der dritten Runde im zweiten Durchgang konnte der TSV Eisenberg 25 Kegel für sich verzeichnen. Jetzt war klar das Eisenberg diesen Vorsprung nur noch halten oder ausbauen muss. Die letzte Runde begann, Gäste, Familie, Freunde und Fans fieberten mit...
Ein kleines Mädchen der Gastgeber fragte Ihre Mama: "Die Zwei die für uns spielen werden doch gut spielen, so dass wir heute gewinnen? Die Mama bejahte dies mit einem Lächeln auf den Lippen."
Der zweite Rundgang konnte mit +64 Kegeln für den TSV Eisenberg beendet werden. Die Motivation der Gäste war auf dem Tiefpunkt angekommen.
Anton Heß: "Manchmal gibt es Tage da geht es oder auch nicht. Aber es kann auch sein das paar Kegel gut fallen und plötzlich geht gar nichts mehr ..."
Die Gäste konnten nach dem ersten Rundgang der dritten Runde 5 Kegel gut machen und so kam auch die Motivation wieder. Es wurde noch mehr in beiden Reihen angefeuert, mehr wie zuvor. Es sollte ein spannendes Spiel bleiben.
Das Spiel ging mit 32 Kegel Vorsprung für den Gastgeber TSV Eisenberg zu Ende.
Das Kleine Mädchen meldete sich nochmal zu Wort: "Es ist doch eigentlich egal wer gewinnt oder verliert, Hauptsache ist doch das die Mannschaft zusammen hält und Freude am Kegeln hat.
S. J.