Ettlingen erneut mit Top-Heimleistung - Frammersbach läßt Federn
In der 19. Spielwoche erwartete die SG Ettlingen die abstiegsgefährdeten Frammersbacher, die vor dem Spiel den letzten Tabellenplatz mit vier Punkten Abstand zum Relegationsplatz belegten. Die beiden Mannschaften trennten 620 Kegel im Heim- zum Auswärtsschnitt, so dass die Ettlinger als klare Favoriten ins Spiel gingen.
Im Startpaar gingen auf Seiten der Heimmannschaft Wolfring und Schneidereit gegen Appel und Imhof seitens der Gäste auf die Bahnen. Schnell setzten sich die Ettlinger ab und erspielten sich nach 100 Wurf einen Vorsprung von 46 Kegeln. In den letzten 100 Wurf steigerten sich allerdings die Gäste gewaltig und so leuchtete für die Gastgeber am Ende ein Vorsprung von 37 Kegeln auf der Anzeige auf. Wolfring hatte an diesem Tag mit für ihn durchwachsenen 1022 Kegel gegen Appel mit 1016 Kegeln seine Mühe, Schneidereit setzte sich mit 1017 Kegel gegen Imhof mit 988 Kegel durch.
Im Mittelpaar schickten die Gastgeber Wolf und Grüneberg gegen Laubach und Wagner auf die Bahnen. Die Ettlinger hatten keine Mühen, den Vorsprung hier auf 199 Kegel auszubauen. Wolf zeigte mit 1033 Kegel gegen 959 Kegel von Laubach einen guten Auftritt, ein super aufgelegter Grüneberg zeigte mit 1074 Kegel gegen 984 Kegel von Wagner ein fast fehlerfreies Spiel.
Im Schlusspaar gingen Speck und Ockert gegen Frenzl und Kirsch mit großem Vorsprung ins Spiel und konnten daher beruhigt aufspielen. Speck überzeugte mit 1032 Kegel gegen Frenzl mit 992 Kegel und Ockert spielte mit 1065 Kegel gegen 982 Kegel von Kirsch groß auf, so dass das Spiel eindeutig mit einem Vorsprung von 322 Kegeln und 6243:5921 zugunsten der Nordbadener ausging.
Mit 16:22 Punkten und einem 8. Tabellenplatz liegt Ettlingen mit sechs Punkten Abstand zu den Relegationsplätzen weiterhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle und erwartet am nächsten Wochenende Bahnfrei Damm zum vorletzten Heimspiel der Saison. Mit einem Sieg gegen die Aschaffenburger wäre der Klassenerhalt endgültig vorzeitig gesichert und die Ettlinger könnten die letzten beiden Spiele in Nußloch und zuhause gegen Frei-Holz Plankstadt frei aufspielen.
Thomas Speck: „Wir wollten heute unseren Heimschnitt von knapp 6270 Kegeln spielen, das haben wir knapp verfehlt. Trotzdem bin ich zufrieden mit der heutigen Mannschaftsleistung. Wir konnten sechs Tausender erzielen und geschlossen auftreten. Es hat mich etwas überrascht, wie leicht der Sieg heute war.“
René Appel: „Wir waren heute vollkommen chancenlos gegen überragende Ettlinger. Die Bahnen sind ein Traum für jeden Spieler, aber trotzdem tückisch. Man muss immer voll konzentriert an jede einzelne Bahn herangehen. Wir hatten uns heute etwas mehr ausgerechnet, waren aber nicht in der Lage, unsere Leistung voll abzurufen. “
Thomas Speck
SG Ettlingen
Die in Ettlingen erwartete Niederlage fiel für den KSC Frammersbach sehr deutlich aus. Obwohl sie sich mit insgesamt 5921 Kegeln gut präsentierten, war gegen sechs „dicke“ 1000er der Ettlinger Hausherren und 6243 Kegel nicht die Spur einer Chance in Sicht. Einzig René Appel (1016) kam an Gerd Wolfring (1022) bis auf sechs Zähler heran. Darüber hinaus müssen die Mainspessarter krankheitsbedingt auf Christoph Welsch verzichten, wodurch Armin Wagner nachrückte. In seinem ersten Bundesligaeinsatz seit vielen Jahren reihte er sich mit 984 Kegeln aber nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein.
René Appel (Mannschaftssprecher KSC Frammersbach): „Dass wir Ettlingen nicht in Bedrängnis bringen können, war klar. Für unsere Verhältnisse sind wir zufrieden.“
Astrid Herger
KV Aschaffenburg
Tagesbestwert aus Ettlingen: Rainer Grüneberg 1074 Kegel
Photo: SG Ettlingen
