Sandhausen dominiert uneingeschränkt - Rodalben ersatzgeschwächt
Am vergangen Wochenende, begann schon die Rückrunde in der DCU Bundesliga, obwohl das Kalenderjahr noch kein Ende fand. Die erste Mannschaft empfing den Aufsteiger aus der Pfalz Fortuna Rodalben. Ohne Mühe gewann Sandhausen das Spiel mit einer Rekorddifferenz von 595 Kegeln. Das lässt sich damit erklären, dass Rodalben ersatzgeschwächt antrat und vier Spieler zu ersetzen hatte. Deren Auswärtsergebnis hätte selbst in der Bezirksliga für Probleme gesorgt. Das Spiel endete 5662:5067.
Erneut begannen Tobias Woll und Marco Goldbach, doch da Markus Hermann sich seiner alten Oberschenkelverletzung vom Training unter der Woche ergeben musste, rückte Dominik Schulz ins Starttrio, der in der vergangenen Woche, mit seinem Tausender überzeugte. Bei Rodalben begannen Michael Martin, Steven Maurer und Wolfgang Noll.
Das Spiel begann sehr schleppend. Sandhausen hatte Probleme die Vollen zu bespielen, doch im Abräumen setzten sie sich ab. Woll gelang trotz miserablen Vollen (604) ein solides Ergebnis von 948. Ebenfalls schwache Volle (605) hatte Goldbach (936), doch auch er konnte ins Räumen seine Bilder treffen und überzeugen. Die letzte Bahn sicherte Schulz noch eine Zahl knapp an 900, er räumte schwach (268/7 F). Dass alle drei ihre Duelle dennoch für sich entschieden, lag an den bereits genannten Problemen bei Rodalben. Martin mit 855, Maurer mit 873 und vor allem die 773 Holz von Wolfgang Noll besiegelten die Niederlage denkbar früh.
Christian Schneider, Christian Brunner und Mirko Sveiger konnten also entspannt ihre zweihundert Wurf zu Ende spielen. Schneider (972) begann druckvoll, ließ aber hier und da Holz liegen. Sveiger hatte mit einer Verletzung zu kämpfen, ackerte sich aber über alle vier Bahnen auf 909 Kegel. Sensationelle erste 100 Wurf zeigte derweil Christian Brunner, der mit 542 wechselte. Allein auf der ersten Bahn spielte er vier Neuner zum Schluss ab und zeigte, was auf der Anlage möglich war. Die Unkonzentriertheit auf der letzten Bahn kostete ihn ein weit höheres Ergebnis als die starken 1001. Karl-Heinz Bachmann (853), Erich Walker (836) und Daniel Kudla-Dahmen (877) sorgten dafür, dass Rodalben wenigstens die 5000er Grenze überspielte.
Marco Goldbach
Überzeugt mit 1001: Christian Brunner
Photo: SG GH78/GW Sandhausen