Niederlage der Fortunen schon in der Eröffnung besiegelt - Bahnfrei Damm auf gutem Weg
In der Begegnung gegen den Aufsteiger aus Rodalben setzte Bahnfrei Damm von Anfang an klare Zeichen. Dem Startpaar Hermann Heider und Emmerich Blahut hatten die Fortunen nicht viel entgegen zu setzen und lagen bereits 202 Zähler im Hintertreffen. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass die Mittelpaarung der Gastgeber zwölf Kegel einbüßte, denn die Schlusspaarung Christoph Zöller und Patrick Lebert machten diese mehr als wett. Schlussendlich blieb der Totalisator bei 5944 Kegeln und 275 Guten für die Aschaffenburger stehen.
Astrid Herger
KV Aschaffenburg
Klar mit 5669:5944 verlor der Bundesliganeuling SG Fortuna Rodalben beim Tabellenfünften BF Damm Aschaffenburg. Die Basis zum Sieg, der mit Saisonbestleistung spielenden Unterfranken, wurde bereits in der Eröffnung gelegt, in der die Fortunen eine 202-Kegel-Packung hinnehmen mussten.
Ohne Daniel Kudla-Dahmen und Markus Noll war das Team von Erich Walker sofort großem Druck ausgesetzt. So musste sich Karl-Heinz Bachmann von Anfang an den Attacken des Dämmer Routiniers Hermann Heider erwehren und unterlag trotz guter Abräumleistungen (339) mit 935:1046. Sein Partner Florian Semmler weckte nach gutem Beginn Hoffnungen. Doch dann drehte sein Gegner Emmerich Blahut immer mehr auf (270/260/261), so dass er ebenfalls klar mit 914:1005 unterlag. Ab dem Mittelpaar verlief die Partie ausgeglichener. Erheblichen Anteil daran hatte Steven Maurer, der seine Chance nutze und mit glänzenden 969 Kegeln seinen Gegner Theo Spangenberger (948) in die Schranken verwies. Dies war Erich Walker nicht vergönnt, der sich zwar nach schwachem Beginn (212) immer mehr steigerte, doch knapp mit 911:922 Alex Schachner unterlag. So wurde der Rückstand durch die Mittelpaarachse vor dem Finale marginal auf 190 Kegel gemindert. In diesem lieferten sich Andreas Christ und Christoph Zöller bis kurz vor Schluss ein rassiges Duell. Doch setzte sich Zöller in der letzten Abräumserie immer mehr durch und gewann mit 1034:996. Ebenfalls gut in Szene setzte sich Bernd Rohr, dem aber die dritte Bahn (212:256) zum Verhängnis wurde, wodurch er mit 944:991 Patrick Lebert unterlag.
„Den Sieg hat Aschaffenburg klar verdient. Sie haben mit drei herausragenden Ergebnissen total überzeugt“, so das Lob von Fortuna-Mannschaftsführer Andreas Christ. Kurz und bündig die Reaktion von Fortuna-Sportwart Erich Walker: „Aschaffenburg war zu stark, da war nicht mehr drin“.
Begeistert von seinem Team war der Dämmer Trainer Rainer Aulbach: „Die Abräumleistungen meiner Spieler waren top. Die Jungs haben sich gut eingefügt, wir sind auf einem guten Weg“.
Herbert Striehl
Fortuna Rodalben
Rainer Aulbach und Hermann Heider sind zufrieden

Steven Maurer wahrte mit 969 seine Chance
Photos: Herbert Striehl