Ludwigshafen einfach sensationell - Optimisten träumen schon von der 1. Liga
Es ist einfach sensationell, was die Frauen des PSV Ludwigshafen zur Zeit für ein Programm abspulen! Auch Tabellennachbar Sandhausen hatte gegen die Überraschungsmannschaft in der 2. Bundesliga keine Chance und wurde auf den heimischen Bahnen 2750:2689 geschlagen. Der Grundstein für den Sieg wurde schon fast in der Startpaarung gelegt. Birgit Dubniczky spielte 449 und machte gegen ihre Gegnerin Nina Demuth (441) acht Kegel gut. Alexandra Heimlich spielte Saisonbestleistung mit 463 Kegeln, vor dieser Leistung konnte die Sandhäuserin Gudrun Schuck nur den Hut ziehen. Sie gab bei ihren 422 Kegeln 41 Zähler ab.
Angespornt von dieser Leistung, spielte auch Miriam Reiser Saisonbestleistung im Mittelpaar mit tollen 464. Elke Hibschenberger auf Sandhäuser Seite konnte dort ebenfalls nicht mithalten. Sie verließ die Bahn mit 438. Bei Ingrid Kreutzer lief es nicht ganz so gut an diesem Tag, sie musste sich mit ihren 421 gegen Gudrun Sauter (461) geschlagen geben. 36 Kegel betrug der Vorsprung für die Ludwigshafenerinnen, bevor die letzten vier Keglerinnen die Bahn betraten. Bei dem Pensum, das die beiden Schlussspielerinnen des PSV von sich abfordern, muss einem dabei zurzeit nicht Angst oder Bange werden. Beide präsentierten sich wieder in Topform und ließen dem Gegner aus Sandhausen keine Chance, irgendwie am Sieg zu schnüffeln. Arifa Brendel spielte 474 und räumte dabei tolle 180 ab. Sie hatte es mit Martina Hubele zu tun, die mit tollen 473 als beste Sandhäuserin die Bahn verließ. Die beste PSV`lerin Kirstin Neber spielte klasse 479 und machte dabei 25 Gute gegen Franziska Stock (454). Ludwigshafen steht somit punktgleich mit dem Tabellenführer aus Eppelheim am Platz an der Sonne, und so mancher Optimist träumt sogar schon von der ersten Liga!
Thomas Felsch