Wichtiger Heimsieg der SG - Haibach deutlich im Hintertreffen
Am vergangenen Wochenende hatte die SG Fortuna/DKC 73 Kelsterbach die Frauen des TV Haibach zu Gast. Die Gastgeberinnen wollten an die gute und erfolgreiche Leistung der letzten Woche anknüpfen. Zu diesem Aufschwung kam hinzu, dass der Neuzugang Silke Baumann ihre Sperre abgesessen hat und nun die letzten fünf Spiele im Kampf gegen den Abstieg eingreifen darf. Claudia Martin (426 Kegel) war in das Starttrio gewechselt. Mit ihr spielten noch Heike Krause (450) und Beate Krug (435). Während Heike Krause und Claudia Martin dort anknüpfen konnten, wo sie zuletzt aufgehört hatten, kam Beate Krug im ersten Durchgang nicht zurecht und Claudia Martin bestätigte ihre gute Leistung im zweiten Durchgang nicht. Lediglich Heike Krause konnte über die gesamte Distanz das Ergebnis der letzten Woche bestätigen. Diese insgesamt gute Mannschaftsleistung erbrachte einen knappen Vorsprung von 28 Kegeln. Im Schlusstrio gingen Nicole Bausch (466), Katia Adams und Silke Baumann (459) auf die Bahnen. Der Vorsprung der Kelsterbacherinnen wuchs stetig an. Dies lag jedoch nicht an einer überragenden Leistung der SG, sondern an den Haibacherinnen, die ihre Probleme mit den Kelsterbacher Bahnen hatten. So wuchs der Vorsprung des Kelsterbacher Schlusstrios nach dem ersten Durchgang bereits auf 125 an. Im zweiten Durchgang verletzte sich beim fünften Wurf Katia Adams an der Wade und Marion Neu wurde eingewechselt. Marion Neu hatte ein paar Startschwierigkeiten, doch auf Grund des komfortablen Vorsprunges nahte keine große Gefahr. Marion Neu und Katia Adams erzielten ein Gesamtergebnis von 421. So sicherte sich Kelsterbach zwei weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Die Haibacherinnen blieben in Kelsterbach unter ihren Möglichkeiten. Obwohl das Starttrio auf weiten Strecken mithalten konnte, gerieten die Gäste gegen die wiedererstarkte Fortuna mit überschaubaren 28 Kegeln ins Hintertreffen. Einzig Caroline Einhäuser (427) konnte ihre Gegenspielerin quasi "neutralisieren". Im weiteren Verlauf geriet das Schlusstrio um Gerda Ott völlig unter die Räder und die erhoffte Aufholjagd rückte in weite Ferne. Bei den Gastgeberinnen war wohl an diesem Tag nichts zu erben. Da aber Obernburg 2 in Frammersbach ebenfalls verlor, ist der Medaillenrang weiterhin erreichbar.
Christopher Plitt/Astrid Herger