Haibach zuhause souverän - Kelsterbach schwächelt in der Mittelachse
Die Haibacher Frauen zeigten sich gut erholt von der Niederlage in Frammersbach und hofften auf einen Erfolg gegen die Hessinnen aus Kelsterbach. Doch zu Beginn sah es nicht danach aus, da nur Claudia Henn überzeugen konnte und den Rückstand mit 59 Kegeln noch in Grenzen hielt. Die schwächelnde Mittelachse der Gäste brachte die Haibacherinnen zurück ins Spiel, und die Gastgeber gingen ihrerseits mit 17 Kegeln in Führung. Die Schlussspielerinnen Gerda Ott mit tollen 493 und Elisabeth Reis mit 464 schraubten die Gesamtleistung in die Höhe. Kelsterbach konnte nicht mehr zurückschlagen und musste die Punkte in Haibach lassen.
Beim Tabellennachbarn in Haibach waren die Damen der SG Kelsterbach zwar nicht chancenlos, verloren aber dennoch deutlich.
Während Marion Neu (460) und Katharina Plitt-Köhlhofer (448) auf der ersten Bahn noch etwas kämpften, ins Spiel zu kommen, fanden beide umso besser auf der zweiten Bahn „ihre Rinne“; besonders im Abräumen konnten sie einige Punkte gutmachen.
Viktoria Knecht (395) fand an diesem Tag gar nicht zu ihrem zuletzt guten Spiel. Beate Krug hatte auf der ersten Bahn schwer zu kämpfen, steigerte sich aber auf der zweiten Bahn noch, um mit 429 Kegeln die Bahn zu verlassen.
Trotz sehr guter Leistungen konnte die Kelsterbacher Schlusspaarung leider den Gastgeberinnen nicht mehr nahe kommen, denn die Haibacherinnen überzeugten rundum. Während Nicole Bausch mit Rückenschmerzen durchspielte und dennoch gute 447 Kegel erreichte, trumpfte Heike Krause mit einem fantastischen Abräumergebnis von 175 Kegeln auf und erreichte 467. Dennoch blieben die zwei Punkte in Haibach, da Elisabeth Reis und die tagesbeste Gerda Ott mit fantastischen 493 (336 V/157 A) mehr als nur dagegen hielten. So ging das Spiel unglücklich, aber dennoch verdient verloren.
Werner Brehm/Christopher Plitt
Gerda Ott zeigt einmal mehr ihr Können - 493.
(Bild: Astrid Herger)