Bahnrekord und Spitzenplatz - Hemsbach weist Frammersbach in die Schranken
Von Anfang an ging es auf der Hemsbacher Anlage zwischen den beiden Zweit-Bundesligisten voll zur Sache. Konnte sich die SG in die Vollen mit 23 Kegeln ein wenig absetzen, blieben davon nach dem Räumen nur noch elf übrig, die es auszubauen galt. Im zweiten Durchgang gaben die Hemsbacher Akteurinnen mächtig Gas und konnten durch einen wahrhaften 9er Reigen aller den Vorsprung auf insgesamt 49 Gute ausbauen. Gaby Beyer fing mit hervorragenden 474 Kegeln Kerstin Schachner mit einem Remis ein; Kerstin Achoura (480) und Saskia Mück (447) punkteten mit jeweils 25 und 24 Kegeln. Ab hier ging alles wieder recht ausgeglichen zu: Sandra Hallberg und Tina Hartmann spielten Remis mit jeweils 249 Kegel, Jenny Friedmann und Michaela Kneusslin ergatterten noch ein paar Gute, so dass mit 72 Kegeln Vorsprung die letzte Bahn startete. Sandra Hallberg kämpfte ein wenig mit der Kondition, aber gegen insgesamt 513 von Jenny Friedmann und Michaela Kneusslin (158/98, 160/97) konnten die beiden Frammersbacherinnen Cecille Väthjunker und Kristin Kudjer nur 430 entgegensetzen. Somit gewann die SG RW Viernheim/BF Hemsbach verdient mit deutlichen 141 Kegeln.
Die Gastgeberinnen freuen sich schon auf das Rückspiel; war es doch eine super faire Begegnung mit tollen Leistungen aller Akteurinnen.
Die Bäume wachsen auch für den Oberhaus-Absteiger vom KSC Frammersbach nicht in den Himmel. So musste Frammersbach beim Aufsteiger eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen, wobei die Mainspessarterinnen keineswegs enttäuschten. Aber durchweg waren Jenny Friedmann & Co. eine Klasse für sich und übernahmen mit tagesbesten 2819 den Platz an der Sonne.
Michaela Kneusslin/Heinrich Pröpster