Obernburg behält die Nase vorn - Attacke der Aufsteigerinnen zu spät
Leichtes Aufatmen bei der Oberhaus-Reserve von Kegelfreunde Obernburg, als der hartumkämpfte erste Saisonsieg über den Aufsteiger von der SG RW Viernheim/Bfr. Hemsbach endlich unter Dach und Fach war. Die Hock-Truppe erwischte einen Start nach Maß und ging mit vorentscheidenden 42 Guten in Führung. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Ausnahmeathletin Jennifer Fischer, die sich mit vorzüglichen 476 Kegeln für höhere Aufgaben empfehlen konnte. Im zweiten Abschnitt setzten die Fusionierten alles auf eine Karte, ohne aber die Hochburg der Römerstädterinnen stürmen zu können. Letztlich blieb es der nervenstarken Jasmin Fleischhauer mit blitzsauberen 433 Kegeln vorbehalten, den Zweipunktepack zu sichern.
Mit viel Hoffnung traten die Hemsbacherinnen in Obernburg an, obwohl sie aus früheren Begegnungen wussten, dass die Bahnen dort nicht so leicht zu spielen sind. Nach dem Rückstand der Startachse setzte Sandra Hallberg einen Glanzpunkt mit 99 Räumern und verkürzte auf 19 Kegel. Der Angriff kam allerdings zu spät und die Niederlage war besiegelt.
Heinrich Pröpster/Michaela Kneusslin