Abstiegskampf pur in Karlsruhe - Germania mit drittem Sieg in Folge
Wieder Abstiegskampf pur in Karlsruhe: Falkeneck rangierte vor dem Spiel auf dem Relegationsplatz, die Germania zwei Punkte davor. Die Damen aus Riederwald, die ohne ihre Stütze Minka Esser anreisen mussten, würden mit einem Sieg mit der Germania Karlsruhe gleichziehen, mit einer Niederlage den Anschluss verlieren. Im Startpaar zeigte sich schon, in welche Richtung das Spiel gehen könnte. Sibylle Vogt kam nach ihren beiden letzten verhaltenen Auftritten dieses Mal sehr gut ins Spiel und legte einen Durchgang jenseits der 250 Kegel hin. Leider baute sie auf der zweiten Bahn deutlich ab, so dass sie es am Ende auf 467 Kegel brachte. Stephanie Lepold tat es genau umgekehrt: sie begann schwach und schraubte ihr Ergebnis noch auf 452 Kegel hoch. Die Gäste Annegret Lehnert (410) und Doreen Beez (421) allerdings blieben mit jeweils einem Durchgang unter 200 Kegel, hielten so natürlich mit den Gastgeberinnen nicht mit.
Die anschließenden Paarungen Alexandra Plaul (442) gegen Ulrike Latka (454) und Nadine Lösch (477) gegen Laura Wenzel (442) brachten zwar noch nicht die Entscheidung, die Karlsruherinnen aber bauten ihre Führung auf inzwischen 111 Zähler aus. Da musste es für das durchaus starke Falkenecker Schlusspaar schon sehr gut laufen. Melanie Berger (448) und Manuela Özdal (451) begannen für Karlsruhe zwar nicht zwingend stark, aber immer noch besser als ihre Gegnerinnen. Somit war die Partie beim Bahnwechsel für die Gäste gelaufen, auch wenn Sandra Bonarius (442) und Tanja Müller (463) noch das beste Paar auf Seiten Riederwalds waren.
Mit dem nun dritten Sieg in Folge verschaffte sich die Germania aus Karlsruhe etwas Luft im Abstiegskampf und brachte nun immerhin vier Punkte zwischen sich und dem Relegationsplatz. Vier Punkte, die sie auch brauchen wird, wenn es in den beiden nächsten Spielen wieder in die Fremde geht. Für Riederwald dagegen spitzt sich die Lage mit dem Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz trotz angenehmem Restprogramm ernsthaft zu.
Olaf Berger