Plankstadt mit drei Fünfhundertern - Obernburgs Julia Hock Tagesbeste mit 516
In einem grandiosen Spiel hat die SG BW/GH Plankstadt die KF Obernburg mit 2921:2852 geschlagen und den Abstand zum drittplatzierten Gegner auf zwei Punkte verkürzt. Auch ohne die erkrankte Stefanie Blach zeigte Plankstadt eine Topleistung mit drei Fünfhundertern. „Das war gegen diese starke Obernburgerinnen aber auch nötig“, atmete Rebecca Rühle auf. Im Starttrio war es der hervorragenden Jessica Foos (353 in die Vollen) zu verdanken, dass die Gastgeberinnen zur Halbzeit mit 39 Kegeln führten. Bei null Fehlern kam sie auf 511 Kegel. Nicole Jeckstadt schlug sich zwar gut, musste aber 21 Zähler gegen Bianca Schneider abgeben. Im Schlusstrio nahm die Partie dann noch mehr Fahrt auf. Rühle spielte sehr gute 485 Kegel, verlor aber dennoch gegen Julia Hock (516, 185 geräumt) an Boden. Marion Glück spielte einen glatten Fünfhunderter, musste sich aber dennoch Elke Matheis (509) geschlagen geben. Die Entscheidung war dennoch 50 Wurf vor Schluss gefallen, denn bei den Gästen kam Ute Hock (nur 190 mit den ersten 50 Kugeln) nicht zurecht. Sabrina Amtsberg schaffte mit 504 den fünften Fünfhunderter dieses Spiels. „2921 sind wirklich ein tolles Ergebnis, nun ist die Chance auf Platz drei wieder da“, freute sich Rebecca Rühle.
In einer Begegnung auf höchstem Niveau wuchsen die Frauen der Kegelfreunde Obernburg in Plankstadt förmlich über sich selbst hinaus. Trotz eines vortrefflichen Startes von Bianca Schneider (473) und Verena Hock (458) mussten die Obernburgerinnen 32 Kegel Rückstand in Kauf nehmen, da Jessica Foos (511) als erste der Gastgeberinnen die 500er-Marke überschritt. Aber Alice Nelson (462) und die tagesbeste Julia Hock (516) ließen ihrerseits nicht nach und konnten den Rückstand trotz starker Gegenwehr der Badnerinnen auf acht Kegel verkürzen. Und obwohl Elke Matheis (509) in der Schlussphase ebenfalls ausgezeichnet kegelte, war gegen die Plankstädterinnen Marion Glück (500) und Sabrina Amtsberg (504) kein Kraut gewachsen, so dass diese kampfbetonte Partie mit 69 Kegeln verloren gegeben werden musste.
Michael Rappe/Astrid Herger