Karlsruhe rutscht auf direkten Abstiegsplatz ab - Mörfelden mit neuem Bahnrekord
Die Situation für Karlsruhe spitzt sich zu. Mit dem KSC Mörfelden lieferten sich die Gastgeberinnen zwar bis zum letzten Durchgang ein spannendes Duell, verloren die Partie am Ende aber dennoch deutlich. Auf Karlsruher Seite begannen Stephanie Lepold (473) und Sibylle Vogt (459) stark und wechselten die Bahnen mit einem kleinen Vorsprung. Diesen konnten sie im folgenden Durchgang aber nicht halten, da sie es verpassten, die Leistung noch einmal zu wiederholen. Für Mörfelden indes spielte sich Nicole Lorenz (496) mit zwei konstanten Durchgängen an die 500er Marke heran, während sich Christina Williamson (451) in der zweiten Hälfte steigerte und so die Gäste hier die Führung übernahmen. In der anschließenden Paarung zeigte die Mörfelderin Samantha Weichwald (468) zu Beginn ein starkes Spiel, baute aber auf der zweiten Bahn deutlich ab und unterlag der immer stärker werdenden Alexandra Plaul (470) am Ende sogar. Auf der anderen Seite eiferte Nadine Lösch (483) zwar auch nicht mehr ihrer starken Leistung von der ersten Bahn nach, holte aber gegen Ricarda Keßler (453) für die Germania wieder die Führung zurück.
Den knappen Vorsprung zu halten gegen das Mörfeldener Schlusspaar, war sicherlich keine einfache Aufgabe für Melanie Berger (458) und Manuela Özdal (445). Schon im ersten Durchgang jedoch wendeten Sonja Lehr (479) und Alina Dollheimer (506) das Blatt. Die dünne Führung zur Halbzeit bauten sie schließlich weiter aus, indem sie weiter eine souveräne konstante Leistung zeigten. Mit der Gesamtleistung von 2853 Kegeln holten sich die Frauen aus Mörfelden nicht nur den Sieg, sondern übertrafen sogar den bisherigen (von VK Ettlingen gespielten) Bahnrekord in Karlsruhe um einen Kegel. Während Mörfelden weiter im Rennen um die Meisterschaft bleibt, bedeutet diese Niederlage für Karlsruhe das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz.
Olaf Berger