Germania nutzt Auswärtsschwäche Plankstadts - Stefanie Blachs Leistung reichte nicht
Auch im neuen Jahr läuft es für die Plankstädter Frauen auswärts nicht rund. Die Karlsruherinnen wussten die Auswärtsschwäche der Gäste zu nutzen und kontrollierten das Spiel von Anfang bis Ende. Zwar konnte Nadine Butzbach (476 Kegel) mit Stephanie Lepold (478) noch mithalten, aber Jessica Foos (449) gab bereits wichtige Zähler an Sibylle Vogt (480) ab.
Nadine Lösch (444) und Katja Schneider (452) spielten anschließend nicht die ganz großen Ergebnisse, aber das brauchten sie auch nicht, da Rebecca Rühle auf ihrer ersten Bahn gerademal 199 Kegel erspielte. Dies sollte auch ihre einzige Bahn bleiben, denn Sabrina Bender kam für sie in Durchgang zwei, den sie mit 220 Kegel beendete. Auch Petra Deininger überzeugte mit ihren 435 Kegeln an diesem Tag überhaupt nicht. Der Vorsprung der Germania war inzwischen auf 75 Kegel angewachsen.
Melanie Berger (440) erwischte dann ebenfalls keinen Sahne-Tag im Gegensatz zu Stefanie Blach (485). Allerdings ließ Manuela Özdal (geb. App), zwar mit neuem Namen aber mit altbekannter Heimstärke, mit ihren 485 Kegeln gegen Sabrina Amtsberg (459) nichts mehr anbrennen.
Mit diesem Sieg zieht Karlsruhe in der Tabelle gleich mit Plankstadt und schickt den Gast wieder voll in den Abstiegskampf. "Wir denken weiter positiv", sagte Plankstadts Beste, Stefanie Blach. Spielerisch fand sie die Leistung gar nicht schlecht.
Olaf Berger/Michael Rappe