Falkeneck im Abräumen miserabel - Frisch Auf Leimen siegt knapp
Leimen gewann mit einer starken Carmen Nimis-Nießner bei Falkeneck Riederwald knapp mit 2595:2586. Nach dem Starttrio lag Leimen mit 39 Kegeln zurück, da hier mit Minka Esser (446 Kegel) Riederwalds beste Spielerin am Start war. Vor den letzten 50 Wurf waren es noch 13 Kegel Rückstand. "Wir sind froh, dass wir gewonnen haben, denn wir wusste vorher überhaupt nicht, wo wir stehen", sagte Nimis-Nießner. Leimens erstes Spiel gegen Eppelheim war wegen Umbauarbeiten in der Halle verlegt worden. Neuzugang Sabine Baust war noch Ersatz, sie soll aber schon bald zum Einsatz kommen. Youngster Celina Mahls Leistung war laut Nimis-Nießner "okay".
"Leimen spielte weit unter seinen Möglichkeiten, 2595 Kegel müssen wir normalerweise daheim schlagen", sagte Klaus Stumpf. Die Niederlage lässt sich auf das miserable Abräumen des Falkeneck Teams zurückführen. Mit 776: 869 zogen die Frauen um Minka Esser deutlich den Kürzeren. Die Bilanz bei den Fehlwürfen mit 31:16 spricht eine klare Sprache. In die Vollen noch super gespielt, aber dann ging nichts mehr. "Das liegt an dem Trainingsrückstand, bei einigen fehlt die Zeit zum Training, denn sie sind Vollzeit berufstätig, studieren nebenbei und haben Familie mit Kindern. Aber macht nichts, unsere Zeit kommt noch. Oft hat Falkeneck mit wenig Punkten begonnen und hatte am Saisonende doch nichts mit dem Abstieg zu tun. In Miesau letzte Woche waren wir auch schon schwach, haben aber leider aus dem Spiel dort nichts gelernt", so die Einschätzung von Klaus Stumpf.
Michael Rappe/Klaus Stumpf