Starker Saisonauftakt mit persönlicher Bestleistung von Sonja Lehr - Plankstadt im Abräumen zu schwach
Mit gemischten Gefühlen ging die Mannschaft von Trainer Hans-Otto Keßler in die neue Saison, wusste doch niemand so recht, wo die Mannschaft steht und wie die Saisonvorbereitung einzuschätzen war. Die ersten Kugeln der neuen Saison spielten Ricarda Keßler, Ricarda Schlegel und Nicole Lorenz. Ricarda Keßler fand ihren Rhythmus noch nicht so recht und kam über einen großen Kampf auf 474 Kegel. Ricarda Schlegel, frisch aus dem Urlaub auf die Kegelbahn, rechtfertigte ihre Aufstellung und blieb mit 499 Kegeln nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. Nicole Lorenz konnte auf denen für sie noch ungewohnten Bahnen fünf und sechs sehr gute 487 Kegel erzielen und blieb damit voll in der Vorgabe von Trainer Keßler. Für Plankstadt konnte lediglich Nadine Butzbach mit 470 Kegeln überzeugen. Rebecca Rühle blieb mit 427 unter ihren Möglichkeiten. Jessica Foos erkämpfte sich 422 Kegel. Nach dem Starttrio war das Spiel schon so gut wie entschieden. Mit 1460:1319 wurde bereits ein Vorsprung von 141 Kegeln herausgespielt.
Die Schlussachse im ersten Heimspiel bildeten Christina Williamson, Sonja Lehr und Alina Dollheimer. Christina Williamson konnte noch nicht das zeigen, was sie an Leistungsvermögen in sich trägt und blieb bei 437 Kegeln hängen. Auf den Bahnen drei und vier zeigte Sonja Lehr das Spiel ihres Lebens. Noch nie hatte sie in einem Punktspiel einen 500er erzielen können. Mit 324 Kegeln in die Vollen und 185 Kegeln im Abräumen kam sie unter dem Jubel der Zuschauer auf 509 Kegel. Ebenfalls 509 Kegel erzielte Alina Dollheimer auf Bahn fünf und sechs. Auf Plankstädter Seite hielt Sabrina Amtsberg mit 468 Kegeln mit. Petra Deininger (420 Kegel) und Marion Glück (435 Kegel) verbauten sich ein besseres Ergebnis durch zu viele Fehlwürfe.
Mit einem Gesamtergebnis von 2915:2642 konnte der KSC Mörfelden direkt zu Beginn der Saison eine ordentliche Duftmarke in der Liga hinterlassen. Mit bärenstarken 1069 Kegeln im Abräumen ist klar zu sehen, wo das Team seine Stärke hatte. Nun geht es in der nächsten Woche zum selbsternannten Titelaspiranten DSKC Eppelheim, die an diesem Wochenende noch nicht in das Spielgeschehen eingegriffen haben, da das Spiel gegen Leimen verlegt wurde.
Aus Plankstädter Sicht stellte diese Partie, die ohne die noch urlaubende Stefanie Blach bestritten werden musste, einen „argen Dämpfer“ dar, wie Mannschaftsführerin Marion Glück bemerkte. Die Abräumleistung war viel zu schwach, 24 Fehler eindeutig zu viel. "Darin müssen wir im Training arbeiten", so Glück.
Alina Dollheimer/Michael Rappe