Hugsweier mit deutlichem Heimsieg - Schwarzer Tag für die Schwarz-Gelben Jungs aus Kuhardt
Hugsweier siegt im fünften Heimspiel in Folge und hält weiter den Anschluss ans Mittelfeld. In der Startformation gingen für Hugsweier wie bereits in den letzten Spielen Uwe Schnaidt (943 Kegel) und Florian Schmid (942) auf die Bahnen. Dritter Mann an diesem Tag war Eduard Schopf (918) für den verhinderten Oliver Watter.
Die ersten 50 Kugeln verliefen nahezu ausgeglichen und die Gäste schienen sich gut auf die anspruchsvollen Bahnen in Lahr einstellen zu können. In der zweiten Serie konnte Hugsweier den Druck erhöhen und sich deutlicher behaupten. Insbesondere Eduard Schopf mit 252 Kegeln und Uwe Schnaidt mit 253 konnten hier überzeugen. Die dritte Bahn verlief dann unspektakulär mit einem minimalen Vorsprung von 2 Kegeln für die Gäste. Auf der Schlussbahn konnten die Gäste den Gesamtrückstand zwar noch etwas verkürzen, dennoch führte Hugsweier nach der Halbzeit des Spiels mit insgesamt 40 Kegeln. Nicht viel in Anbetracht dessen, das mit Markus Wingerter noch der schnittbeste Spieler der 2. Bundesliga Süd (1011 Auswärtsschnitt) in der Schlussformation des KSV antreten würde. Wingerter begann mit 249 Kegeln erwartet stark, konnte aber gegen Ulrich Längin, der 245 Kegel erzielte, nur 4 Kegel gutmachen. Uwe Graser (239) hatte seinen direkten Gegenspieler Patrick Jochem (236) ebenfalls sicher im Griff. Eine Vorentscheidung sollte dann aber im dritten Duell zwischen Pirmin Rinck und Theo Günzle (883) fallen. Rinck konnte sich mit den Lahrer Bahnen überhaupt nicht anfreunden und wurde nach schwachen 173 Kegeln durch Waldemar Friedrich ersetzt. Günzle kegelte solide und konnte somit dem Konto des SKC ein weiteres Plus hinzufügen. Die endgültige Entscheidung fiel dann mit den zweiten fünfzig Kugeln, da hier der direkte Vergleich klar an Hugsweier ging. Nun galt es den Vorsprung von mittlerweile 140 sicher ins Ziel zu bringen. Kontrolliert absolvierten die Hugsweierer diese Aufgabe und der fünfte Heimsieg in Folge war der verdiente Lohn.
Aller guten Dinge sind nicht drei. So scheiterten die Vorderpfälzer, der KSV Kuhardt, auch beim dritten Anlauf in Lahr dabei die Punkte entführen zu können. Bereits im Starttrio ließen Dominik Mendel (917 Kegel), Philipp Braun (940) und Mark Nickel (907) hier und da einige Kegel liegen. Somit musste man gegen die Hausherren des SKC Hugsweier Uwe Schnaidt (943), Florian Schmid (942) und Eduard Schopf (918) bereits ein Defizit von 40 Kegeln in den Schlussdurchgang übergeben. Leider war die Partie dann schneller entschieden als gedacht, da Pirmin Rinck überhaupt nicht mit der Bahn zurechtkam und durch Waldemar Friedrich (zusammen 791) ersetzt wurde. Markus Wingerter (948) und Patrick Jochem (989) hatten ihre zwar Gegner im Griff, konnten aber gegen Uwe Graser(986), Theo Günzle (883) und Ulrich Längin (946) die doch deutliche Niederlage keineswegs abwenden.
Oliver Watter/Philipp Braun