Heilbronn bleibt sieglos - Unerwartet gute Ergebnisse sorgen für Spannung
Die bisher noch punktlose Mannschaft der TSG Heilbronn konnte selbst zu Hause noch nicht punkten und den Männern des SKC Hugsweier war in dieser Spielrunde noch kein Auswärtssieg gelungen. Hugsweier war daher gut beraten, den Gastgeber nicht zu unterschätzen.
Für Heilbronn spielten Jens Bernhardt (956 Kegel) und Peter Epp (871) im Startpaar gegen Uwe Schnaidt (947) und Oliver Watter (916), die für Hugsweier wie gewohnt starteten. Jens Bernhardt begann mit 498 Kegeln mit den ersten 100 Kugeln sehr stark, Uwe Schnaidt konnte aber mit 481 Kegeln den Anschluss halten. Oliver Watter begann mit schwachen 209 Kegeln auf der ersten Bahn, steigerte sich dann aber gut (246), um Peter Epp mit 428 Kegeln bei 100 Kugeln keinen Vorsprung zu überlassen. Nach 200 gespielten Kugeln verbuchte der SKC Hugsweier mit dem Zwischenergebnis von 1863 ein leichtes Plus von 36 Kegeln gegenüber Heilbronn (1827).
Im Mittelpaar sollte dieser leichte Vorsprung mit Uwe Graser und Florian Schmid gegen Lars Hornig und Daniel Seefeld von der TSG Heilbronn. Schmid hatte mit 511 Kegeln einen sehr guten Start nach den ersten 100 Kugeln noch erhöht werden. Uwe Graser erzielte 470 Kegel mit 100 gespielten Kugeln. Doch Lars Hornig von der TSG Heilbronn blieb dicht dran mit 468 Kegeln. Aber Daniel Seefeld vermochte mit 454 Kegeln gegen Schmid in den ersten 100 Kugeln einen weiteren Rückstand der Heimmannschaft nicht zu verhindern. Uwe Graser (939) spielte die zweiten 100 Kugel ohne weitere Steigerung und überließ am Ende dem Heilbronner Lars Hornig (944) ein Guthaben von fünf Kegeln. Florian Schmid (997) hatte wohl die 1000 Kegel bereits vor Augen, aber drei Kegel fehlten dem Hugsweierer dann doch. Auf der letzten Bahn verhinderte Daniel Seefeldt mit 266 Kegeln, dass Hugsweier seinen Vorsprung noch auf mehr als 72 Kegel ausbaute. Zu diesem Zeitpunkt war für beide Teams noch ein Sieg möglich. Das Schlusspaar der TSG Heilbronn, Steffen Speiser (925) und Michael Dicken (911), schaffte es jedoch nicht gegen Theo Günzle (930) und Ulrich Längin (916) zu gewinnen.
Stimmen zum Spiel:
Harald Rieth (Vorsitzender SKC Hugsweier): „So stark hatten wir die TSG eigentlich nicht erwartet, die haben uns heute wirklich alles abverlangt“.
Daniel Seefeld (Mannschaftsführer TSG Heilbronn): „So stark hat diese Runde noch keine Auswärtsmannschaft hier gespielt, mit unserem heutigen Gesamtergebnis bin ich aber dennoch zufrieden“.
Oliver Watter