Tabellenletzter Frankfurt mit knappem Heimsieg - Nauheim verlor nach Führung in den letzten Würfen
Nach einer Woche Pause kam es zum zweiten Heimspiel in Folge. Diesmal war mit Rot-Weiß Nauheim die Mannschaft zu Gast, bei dem die FTVler im Hinspiel ein beim Kegeln seltenes Unentschieden und somit den einzigen Auswärtspunkt erkämpfen konnten. Dieses denkwürdige Spiel war auf beiden Seiten noch gut in Erinnerung und sollte sich auf keinen Fall wiederholen. Entsprechend motiviert ging es von Anfang an zur Sache.
Im Startdurchgang kämpfte das Frankfurter Trio Jerko Liovic (887 Kegel), Simon Thoma (898) und Torben Jammer (892) zwar sehr gleichmäßig, konnte aber die Nauheimer vor allem im Abräumen nicht halten. Hervorzuheben ist hierbei die 0-Fehlwurf Leistung von Jerko Liovic.
Der harte Kampf und die Punkte ging in der Schlussachse weiter, 50 Kegel sind auch kein großer Rückstand. Die Frankfurter Mirko Coskovic (864), Ivo Pejic (840) und Nenad Miklausic (925) kamen bis zur Schlussbahn auf neun Kegel an Nauheim ran. Im Hinspiel hatte man zu diesem Zeitpunkt mit zehn Kegeln zurückgelegen! Also fast gleiche Voraussetzungen. Die Schlussspieler der Nauheimer, Bernd Böhringer (856), Marcus Schäfer (859) und Volker Widera (857), drehten nach durchwachsenen Leistungen auf den ersten Bahnen auf. Aber nicht nur zuletzt durch die starke Schlussbahn von Nenad Miklausic (251 Kegel) konnte diesmal das Spiel gedreht und die Punkte geholt werden. Endstand 5306: 5300.
Auch das zweite Spiel gegen Rot-Weiß Nauheim war am Ende an Spannung nicht zu übertrumpfen. Jeder hätte gewinnen können, die glückliche Mannschaft hat diesmal gewonnen. Beide Seiten waren mit dem Mannschaftsergebnis als solches zufrieden, sind doch diese Saison kaum bessere Ergebnisse beim FTV gefallen.
Nauheim reiste ins nahe Frankfurt zu seinem nächsten Auswärtsspiel. Da es in dieser Spielzeit nur einen Absteiger geben wird, war beiden Kontrahenten bewusst, wie wichtig dieses Spiel sein würde. Beide Teams gingen vorbelastet mit einem Unentschieden aus dem Hinspiel in die Partie. Auf der letzten Bahn behielten die Frankfurter Spieler einen Tick besser die Nerven, und Nauheim patzte dazu noch mit dem letzten Anwurf in die Vollen. So ging das Spiel sehr unglücklich und knapp mit sechs Kegeln verloren. Nun heißt es in den nächsten Spielen wichtige Punkte einzufahren, um nicht in die Abstiegsränge zu rutschen.
Gerhard Jammer/Michael Tinat