Ende gut, alles gut: Monsheim glänzt im letzten Heimspiel - Frankfurt erreicht sein Saisonziel
Mit einem beeindruckenden Saisonabschluss verabschieden sich die Monsheimer Spitzenkegler in die wohlverdiente Sommerpause. Mit 5764:5568 konnten die Mannen um Kapitän Jonas Hudel noch einmal ihre außergewöhnliche Heimstärke unter Beweis stellen.
In der Startachse konnten Daniel Krüger (948) und der für Frank Breyvogel ins Team gerückte Sebastian Klonner (931) schon 53 Kegel Vorsprung erspielen. Torben Jammer (937) spielte zwar noch Bundesliganiveau, aber Jerko Liovic hatte mit schwachen 889 keine Chance mitzuhalten. Die zweite Monsheimer Paarung zeigte ebenfalls soliden Kegelsport. Teamleader Jonas Hudel war mit seinen 952 nicht ganz zufrieden, da er auf den zweiten 100 Wurf einiges in die Vollen liegen ließ, aber gegen den Frankfurter Mirko Coskovic (903) hatte er wenig Mühe. Da hatte der ansonsten so heimstarke Christian Schenk (932) mit Nenad Miklausic (926) kein so leichtes Spiel. Es wurde Zeit, dass die Runde zu Ende ist, da Christian Schenk von Heimspiel zu Heimspiel immer mehr die Puste ausging.
Trotz 98 Kegeln Vorsprung hatte sich die Monsheimer Schlusspaarung aber nochmal vorgenommen, allen Anwesenden zu zeigen, was richtiges Zweitliganiveau ist. Obwohl die Mainstädter Ivo Pejic mit 240 und vor allem Simon-René Thoma mit 266 sehr stark begannen, ließen sich der erfahrene Gerd Böss mit sehr starken 262 und Daniel Dietrich mit ebenfalls überragenden 263 Kegeln überhaupt nicht beeindrucken und zeigten ihren Gegnern, wie gut sie den Wiesengrund im Griff haben. Daniel „Didi“ Dietrich spielte mit 240, 254 und 227 bis zum letzten Abräumen auf sehr hohem Niveau; leider fand seine Kugel in den letzten Anwürfen nicht mehr so die gewünschte Gasse. Damit brachte er sich selbst um einen weiteren 1000er, wobei seine 984 sehr stark waren. Simon Thoma und Ivo Pejic hatten zwar die spektakuläreren Durchgänge vorzuweisen (175/177 Volle und 104/117 Räumer), aber die weitaus größere Konstanz berwies Monsheim - allen voran Gerd Böss. Er zeigte an diesem Tag noch einmal sein Können absolut fehlerfrei. Nach Durchgängen von 262-241-252 und 262 blieb der Totalisator bei famosen 1017 stehen. Sein neunter Tausender schraubte das Endergebnis auf 5764:5568. Somit war der dreizehnte Sieg dieser Saison unter Dach und Fach, und der erreichte Bronzeplatz in der 2. Bundesliga Mitte lieferte einen guten Grund zum ausgiebig Feiern.
Der Saisonabschluss fand diesmal beim SKC Monsheim in Großkarlbach statt. Auf der ergiebigen Bahn sollte die Saison einen guten und holzträchtigen Abschluss nehmen, da für beide Mannschaften die Tabellensituation eigentlich klar war. Lediglich Monsheim hatte noch Chancen auf ein Entscheidungsspiel um Platz zwei.
Die Gastgeber zeigten von Anfang an, dass sie Ihre Bahnen im Griff haben. Das Spiel wurde in allen Bereich deutlich verloren. Trotzdem war es am Ende der Saison nochmals eine solide Mannschaftsleistung und rundete das gute Rückrundenergebnis ab. Am Ende kann der FTV mit der Platzierung zufrieden sein. Das gesteckte Saisonziel wurde erreicht und die Klasse gehalten, mehr konnte der Aufsteiger in der Premierensaison nicht erwarten.
Andreas Schork/Gerhard Jammer
Mann des Tages: Gerd Böss (1017 Kegel).
Ein sichtlich zufriedener sportlicher Leiter, der zwei Meisterschaften und einen Bronzeplatz in der Bundesliga erreicht hat:
Andreas Schork
v.l.n.r.: Daniel Dietrich, Gerd Böss, Sebastian Klonner, Jonas Hudel, Daniel Krüger und Christian Schenk
es fehlt: Frank Breyvogel
(Alle Bilder: Andreas Schork)
