Mit dem Glück des Tüchtigen - Eintracht Frankfurt fängt Kelsterbach noch ein
Nachbarschaftsduell gegen SG Kelsterbach. Am Ende feierten die Spieler der Freien Bahn KSC Eintracht Frankfurt einen glücklich erkämpften Heimsieg. Nach 1190 Wurf durchgehend im Rückstand und konnte den Sieg erst mit den letzten 2 Wurf unter Dach und Fach eingefahren werden.
Die Frankfurter starteten fast mit derselben Mannschaft wie in der Vorwoche bis auf Hartmut Rauch, für den Stefan Moreth ins Team rückte. Das starke Starttrio aus der Vorwoche blieb weit hinter Ihren Möglichkeiten zurück; von Beginn an gerieten Alexander Axthelm, Hans-Jürgen Walther und René Schrader ins Hintertreffen. Alexander Axthelm (896) begann gut, hatte aber gegen Marcus Heller (974) einen schweren Stand - er wollte zu viel und verkrampfte dabei. Hans-Jürgen Walther (895) ist an diesem Tag wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. Auf der zweiten Bahn verlor er den Faden: völlig ungewohnt verfehlte er das volle Bild. Danke für die lecker Runde. =) René Schrader kämpfte auf jeder Bahn und belohnte sich mit guten 931 Kegeln – damit betrug der Rückstand 86 Kegel.
Diesmal musste das Schlusstrio die Kohlen aus dem Feuer holen. Torsten Depta, Michael Zahn und Stefan Moreth glaubten zu jeder Zeit, dass Sie das Ding noch drehen würden und traten genau so auf, doch auf den ersten 100 Wurf änderte sich nicht viel am Spielstand. Auf Bahn drei wechselte Kelsterbach Richard Op De Hipt gegen Michael Schmidt aus. Die Unruhe nutzen die Gastgeber und schoben sich deutlich heran. Bis sich auf der letzten Bahn ein Krimi pur entwickelte und die Partie zu den letzten 20-30 Wurf pari stand; jeder Neuner könnte jetzt die Entscheidung bringen. Der letzte Wurf von Michael Zahn auf das volle Bild (bärenstarke 938) brachte schlussendlich die Entscheidung und den Sieg für Eintracht Frankfurt. Auch „Neuling“ Stefan Moreth fühlte sich pudelwohl und zeigte sich mit sehr guten 917 erkenntlich.
Alexander Axthelm: „Geil, geil, geil! Danke an die Jungs!“ (Gemeint sind Torsten Depta, Michael Zahn und Stefan Moreth.)
René Schrader