Pressebericht

2. Bundesliga Mitte Männer: FTV 1860 Frankfurt 1 - SKC Monsheim 1 (5198:5256)




Monsheim besiegt "Hessenfluch" - FTV bekommt keinen Fuß auf den Bundesligaboden

Nach dem starken Auftritt im letzten Heimspiel waren die Frankfurter im letzten Spiel der Hinrunde zu Hause gegen den SKC Monsheim entsprechend motiviert. Auch die Monsheimer kamen mit einem neuen Heimrekord im Rücken und dem Ziel, die letzten beiden Spiele in diesem Jahr für sich zu entscheiden, nach Frankfurt.
Schon zu Beginn des Starttrios zeigte sich, dass die Frankfurter ihrer Leistung etwas hinterherliefen. Jerko Liovic (870), Nenad Miklausic (841) und Torben Jammer (883) konnten zwar einen anfänglichen Rückstand von 48 Miesen aufholen, aber die Monsheimer Daniel Strefler (876), Christian Schenk (848) und Jonas Hudel (868) blieben so dicht dran, dass nur zwei Gute übrig blieben.

Die Schlussachsen begannen auf beiden Seiten sehr durchwachsen; so konnten die Frankfurter anfänglich nur drei Kegel gutmachen. Auf der zweiten Bahn kippte das Spiel in Richtung SKC; die Gäste gingen mit knapp 50 Kegeln Polster in den letzten 100 Wurf. Ivo Pejic (848), Mirko Coskovic (859) und Simon Thoma (897) mussten die immer stärker aufspielenden Sebastian Klonner (881), Gerd Böss (871) und Frank Breyvogel (Tagesbester mit 912 Kegel) ziehen lassen. Endstand 5198:5256 für Monsheim.
Leider wieder eine unnötige Heimniederlage mit einem Ergebnis deutlich unter 5300.

Völlig unspektakulär, aber mit großem Kampfgeist und dem absoluten Willen konnte Monsheim das Spiel bei der FTV Frankfurt für sich entscheiden. Zum ersten Mal in der laufenden Runde gewann Monsheim über dem Rhein. Auf den recht schwer zu spielenden Bahnen war es über weite Strecken ein offener Schlagabtausch. Die Männer um Jonas Hudel tun sich in dieser Saison trotz eigentlich guter Auswärtsstärke sehr schwer auf unbequemen schweren Bahnen. Auf dem eh schon ungeliebten Drei-Bahnen-Rhythmus fanden alle „Blauen“ nicht so recht ihren Tritt, so dass Ergebnisse fielen, die selten zuvor bei einem Monsheimer Trio gesehen wurden. Daniel Strefler, Christian Schenk und der sonst so auswärtsstarke Jonas Hudel gingen mit hängenden Köpfen von der Bahn. Vor allem der Mannschaftskapitän Jonas Hudel, der fast 2 Jahre kein Spiel mehr unter 900 Kegel gespielt hat, war von sich enttäuscht. „Gott sei Dank waren die Frankfurter genau so schlecht wie wir“ waren seine ersten Worte nach dem Spiel. Auch Gerd Böss, Frank Breyvogel und Sebastian Klonner kämpften verbissen um ein ansehnliches Ergebnis. Vor allem Sebastian Klonner, der wieder neu für den beruflich ausgefallenen Daniel Krüger in die Mannschaft gerückt war, hat auf diesen schweren Bahnen trotz eines nicht so hohen Ergebnisses vollends überzeugt. Letztendlich waren aber an diesem Tag nur die Punkte wichtig, da die bevorstehende Weihnachtsfeier mit Siegern gefeiert werden sollte. Wenn damit der diesjährige Hessenfluch gebrochen ist, kann die Hudel-Truppe ganz relaxt nach Nauheim fahren, wo noch eine Rechnung aus dem letzten Jahr offen ist.
 
Gerhard Jammer/Andreas Schork

  In der Schlussachse eine Bank: Frank Breyvogel (912)

(Bild: SKC Monsheim)


Ergebnisse FTV 1860 Frankfurt 1:
Jerko Liovic 870, Nenad Miklausic 841, Torben Jammer 883, Ivo Pejic 848,
Mirko Coskovic 859, Simon-Rene Thoma 897

Ergebnisse SKC Monsheim 1:
Daniel Strefler 876, Christian Schenk 848, Jonas Hudel 868, Sebastian Klonner 881,
Gerd Böss 871, Frank Breyvogel 912

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