Erstens kommt es anders - Monsheim enttäuscht bei KSC Eintracht Frankfurt
Vorweg: die Zuschauer sahen ein schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Für die Frankfurter war es das schwächste Heimspiel seit dem Zusammenschluss von Freie Bahn und KSC 67 Eintracht Frankfurt.
Alexander Axthelm, Jürgen Baum und René Schrader starteten für die Frankfurter. Jürgen Baum zeigte bis auf eine Bahn eine gute Leistung - 890 Kegel. René Schrader quälte sich und kam nie richtige in die Gänge. Am Ende standen magere 874 Kegel zu Buche. Alexander Axthelm überzeugte durchgehend mit guten 914 Kegel.
Hans-Jürgen Walther brachte die Gegner in der Schlusspaarung auf den ersten 100 Wurf zur Verzweiflung; er parierte alle Angriffe. Am Ende ließ er etwas nach und kam auf gute 922. Torsten Depta, der seinen Einsatz erst Samstagmittag bestätigte, spielte nach einer Woche Krenkheit sehr gute 929 Kegel. Michael Zahn komplettierte das Ergebnis mit 860 Kegel.
René Schrader: „Mehr Glück als Verstand hatten wir heute“.
Mit großen Erwartungen fuhren die Mannen um Gerd Böss nach Frankfurt. Was dort allerdings ablief, konnte selbst Sportwart Andreas Schork nicht verstehen. Wenn zwei Leistungsträger zum gleichen Zeitpunkt einbrechen, gibt es in der 2. Bundesliga nur selten Punkte zu ernten. So war die Misere der schwachen Daniels an diesem Tag nicht auszumerzen. Enttäuscht fuhren die Rheinland-Pfälzer nach Hause, wobei sich alle einig waren, dass ein Ausrutscher im Titelkampf passieren darf. Nur schade, dass dieser so früh kam.
René Schrader/ Andreas Schork